#5nach12 mit Hendric Mostert und Enrico Eberlein

Shownotes

Verstehen heißt nicht einverstanden sein: Im Gespräch geht es darum, Konflikte nicht nur zu vermeiden, sondern ihre Hintergründe zu verstehen und gemeinsam nächste Schritte zu entwickeln. Das lernst du in dieser Folge: - Bedürfnisse und Strategien unterscheiden: Warum hinter gegensätzlichem Verhalten ähnliche Bedürfnisse stehen können. - Drei Ebenen von Konfliktkultur verstehen: informeller Austausch, proaktive Gesprächsräume und reaktive Konfliktklärung. - Dialog im Alltag ermöglichen: Welche Rolle Check-ins, Retrospektiven und aktives Zuhören spielen. - Frühe Hinweise wahrnehmen: Warum geschlossene Bürotüren oder wiederholte Wortmeldungen Anlass zum Nachfragen sein können. - Restorative Circles kennenlernen: Wie ein begleiteter Prozess direkt und indirekt Betroffene einbezieht – und warum zunächst Klärung, dann Lösung im Mittelpunkt steht. - Machtverhältnisse berücksichtigen: Wann HR, Betriebsrat oder eine Vertrauensperson Teil der Klärung sein können. Ein praktischer Ausgangspunkt sind die Fragen: Was ist passiert? Was macht das mit mir? Was ist mir wichtig? Führungskräfte müssen dabei nicht sofort eine Lösung liefern, sondern können zunächst Austausch ermöglichen. Erwähnte Bücher: das „Conflict Culture Playbook“ von Hendric Mostert und Dana Hoffmann sowie ihr Praxisbuch zu Restorative Circles.

Transkript anzeigen

00:00:01: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge.

00:00:03: fünf nach zwölf der Transformationstag.

00:00:06: Hören was wirkt?

00:00:08: Ich bin Enrico Eberlein.

00:00:11: Transformation braucht neue Technologien, politische Entscheidungen und Investitionen aber sie braucht etwas das häufig unterschätzt wird die Fähigkeit mit Konflikten umzugehen.

00:00:22: denn überall dort wo sich etwas verändert treffen natürlich unterschiedlichen Interessen Bedürfnisse Erfahrung und auch Ängste aufeinander.

00:00:31: Mein heutiger Gast sagt, Konflikte sind nicht automatisch ein Zeichen dafür dass etwas schief läuft.

00:00:37: Sie können vielmehr einen Hinweis darauf sein was gesehen verstanden und gemeinsam gestaltet werden muss.

00:00:44: Hendrik Mossert ist Wirtschaftspsychologe, Organisationsentwickler, Mediator und erfolgreicher Co-Autor des Buches Conflikt Culture Playbook.

00:00:54: und wahrscheinlich habe ich noch ein paar andere Dinge von dir vergessen Lieber Hendrik, schön dass du da bist.

00:00:59: Vielen Dank für die Einladung und schwindel sich hier in Berlin darin darf!

00:01:03: Sehr sehr gern, schön das du da wirst.

00:01:05: Gemeinsam mit Dana Hoffmann zeigt er darin im Buch wie Organisationen Konflikten Raum geben sie konstruktiv klären und dabei Zivilbeziehungen stärken können.

00:01:16: gerade ist der Neuesbuch rausgekommen restrikt.

00:01:21: Jetzt Restorative Circles.

00:01:23: Tatsächlich ein sehr schweres Wort?

00:01:25: Ja, das sage ich nicht zweimal im Gespräch.

00:01:27: Ich

00:01:28: übernehme es für dich.

00:01:29: Restoratives Circles!

00:01:30: Danke, danke, danke.

00:01:31: Ich wusste, dass ich da hängen bleibe.

00:01:33: Ein Praxisbuch über konkrete Konfliktlehrung mit einer innovativen und einzigartigen Methode.

00:01:40: freut euch drauf.

00:01:41: Wir sprechen darüber warum Transformation ohne Beziehungsarbeit nicht gelegt ... was Konfliktkultur mit Klimaschutz zu tun hat und wie aus Spannungen vielleicht sogar ... ... gemeine gemeinsame Handlungsfähigkeit entstehen kann.

00:01:55: Schön, dass du da bist bei fünf nach zwölf lieber in Dreckmaustadt.

00:01:58: Danke für die Einladung!

00:02:01: Jetzt lass uns direkt einsteigen.

00:02:02: viele Menschen verwinden natürlich Konflikte... ... mit Stress Verletzung Stillstand.

00:02:07: Du sagst konflikte können produktiv sein ne?

00:02:12: Was ist für dich ein Konflikten?

00:02:13: weshalb sollten wir aufhören ihn grundsätzlich als Problem zu sehen?

00:02:17: Generell wie du sagst, also beim Thema Konflikte zieht's bei einen oder anderen jetzt schon wenn sie diesen Begriff hören irgendwie innerlich zusammen und das ist ganz natürlich.

00:02:26: Aber ein Konflikt wenn wir den uns mal näher anschauen beschreibt eigentlich in Zustand da stimmt gerade etwas nicht.

00:02:33: Da stimmen unterschiedliche Interessen nicht.

00:02:35: vielleicht unterschiedliche Bedürfnisse stehen im Raum.

00:02:38: Und jetzt haben wir natürlich die Wahl entweder gehen wir in die Klärung Oder wir machen diesen innerlichen Reflex, uns zusammenzuziehen und versuchen irgendwie um den Konflikt herum zu schiffen.

00:02:49: Und wenn wir es aber schaffen wirklich uns den konflikt anzuschauen in Klärung im Dialog gehen dann können sich auch neue Perspektiven entstehen.

00:02:58: Aber auch eben wie gemeinsam auch anders in die zukunft schauen ...

00:03:03: in eurem Buch, was ich als erstes genannt habe.

00:03:06: Also Konflikt Kiteshop Playbook das kriege ich einfacher und schreibt ihr Konflikte nicht als persönlich versagen sondern als Ausdruck unterschiedliche Strategien für Bedürfnisse.

00:03:16: Kannst du das mal so für den Nicht-Expertner in der Stelle mit einem einfachen Beispiel erklären?

00:03:22: Konflikte entstehen immer auf einer Strategie-Ebene, Strategieebene oder Handlungsebene.

00:03:27: Also stellen wir mal vor wie beide leben zusammen irgendwie gemeinsam im Haushalt haben beiden super anstrengenden Arbeitstag hinter uns.

00:03:35: ich bin schon zu Hause liegt faul auf dem Sofa und schau eine Serie und du kommst nachhause und machst laute Musik an Und hörst irgendwie Heavy Metal Musik und schreist und pukst durch die Bude.

00:03:53: Dann ist natürlich der Konflikt irgendwie vorprogrammiert, mir würfest du dann beispielsweise vor Hendrik Duvall oder Waschlappen hier in unserer WG.

00:04:00: immer liegst du da auf dem Sofa rum und was willst du eigentlich mit deinem Leben hier machen?

00:04:06: Und sagts mir du hattest einen anstrengenden Arbeitstag.

00:04:09: ich schrei vielleicht dann rüber jetzt sei mal gefällig still mach die Musik leiser.

00:04:13: Ich mag das gerade gar nicht Und dann können wir uns natürlich da immer wieder reinsteigern.

00:04:20: Aber insgesamt haben wir beide das gleiche Bedürfnis, aber wählen unterschiedliche Strategien in dem Moment das Bedürftest erfüllen.

00:04:28: Mein Bedürflis ist vielleicht auch nach Ruhe Entspannung und Erholung... ...und deswegen lieg ich voll aufm Sofa und lass alle Viere gerade sein.

00:04:37: Du kommst auch nach Hause und hast eben auch dieses Bedürfenes nach Ruhenentspannungen.

00:04:42: Aber die Strategie um eben abzuschalten für dich ist vielleicht eben laute Musik zu hören.

00:04:47: Und umso wichtiger ist es, von dieser Handlungsebene wegzukommen und dahinter zu schauen was da der hinterliegende Grund ist?

00:04:56: Was ist meine Motivation?

00:04:58: Dann kommen wir auf die Bedürfnis-Ebene.

00:05:01: Was bewirkt sich dieser Perspektivwechsel, dass man sich anders auf einen Konflikt einlässt oder betrachtet?

00:05:08: Weil sind ja viele Emotionen...

00:05:11: Wenn wir an dieser einen Strategie festhalten um das Bedürfnis zu erfüllen, dann sind wir immer Teil des Konflikts oder Teiles des Problems.

00:05:19: Und wenn wir eben schaffen und verstehen und mir dann bewusst wird weil es vielleicht gar nicht so offensichtlich ist wie jetzt in diesem Beispiel dass die auch Ruhe und Entspannung wichtig ist.

00:05:29: Und wenn wir darüber sprechen, entstehen eben neue Handlungsmöglichkeiten.

00:05:32: Weil ich dann sage mir war ja gar nicht bewusst dass du das und das so getan hast weil dir das und was wichtig ist?

00:05:38: Dann können wir natürlich in Verhandlungen gehen und aushandeln und vielleicht finden wir Alternativen, dass du dann dir vielleicht Kopfhörer anziehst und trotz im Tanzen durch die Wohnung läufst aber eben nicht mit lauter Musik und ich dabei parallel auf dem Sofa liegen kann und mich erholen kann

00:05:55: Kopfhörer würden ja schon heißen.

00:05:57: Für wen auch immer von den beiden?

00:06:00: Ja gut, so tief wollen wir gar nicht in das Beispiel einsteigen aber ich denke es ist rüber gekommen.

00:06:05: jetzt reden wir natürlich und besonders bei dem Podcast fünfnachts auf Thema Klimaschutz Nachhaltigkeit über Transformation.

00:06:12: Aber wir können auch gerne ein anderes Thema nehmen, künstliche Intelligenz sprechen alle drüber ... es bedeutet eine Menge Veränderungen, neue Regeln.

00:06:21: Andere Geschäftsmodelle die Routinen verändern sich... ... beim Demalschutz manchmal auch verzicht manche ist es immer aber sehr quatsch manchmal.

00:06:30: und also wir reden über eine Menge Transformationsprozesse die ja auch in Teilen gleichzeitig laufen.

00:06:37: Warum gehören aus deiner Sicht?

00:06:39: Natürlich gibt's da überall Konflikte aber warum gehören sie einfach dazu und warum sind die wichtig?

00:06:44: Erstmal glaube ich, bei diesen ganzen Themen sind Konflikte oder Konfliktkompetenzen eine absolute Zukunftskompetenz.

00:06:50: Wenn wir eben nicht uns jetzt konflikte anschauen und den Umgang mit Konflikten können wir auch diese ganzen Zukunftsfragen nicht nachhaltig beantworten weil wir dann vielleicht einzelne Sichtweisen einfach nicht beachten.

00:07:03: die fühlen sich nicht gehört das entstehen wieder neue Konflikle und Widerstände.

00:07:08: Umso wichtiger ist es dort eben Raum für Konflikte und für Dialog zu ermöglichen.

00:07:13: Und alle reden ja gerade von irgendwie KI, die Performance muss in den Organisationen gesteigert werden Und ich glaube aber, der größte Stellhebel ist wenn wir auch in Unternehmen an die Konfliktkultur gehen und dort Dialogräume ermöglichen.

00:07:26: Das heißt jetzt nicht dass alle bei allem mitreden müssen sollen dürfen sondern dass wir aber in bestimmten Situation oder wenn der Konflik im Raum ist nicht einfach sagen das Management hat entschieden sondern dort auch diese unterschiedlichen Sichtweisen denen Raum geben.

00:07:42: Dabei heißt immer verstehen heißt nicht einverstanden sein.

00:07:45: Aber wenn eben ich mich verstanden fühle der vielleicht auch ganz anders ist als dein Standpunkt, können wir uns anders begegnen anstatt eben von der Frage wer hat recht, wer hat Schuld?

00:07:57: Was ist richtig oder falsch dann mit dieser Brille auf die Welt zu schauen.

00:08:04: Also ich kenne jetzt ehrlicherweise ja nicht sehr viele Menschen, die Konflikte mögen also den meisten umgehen sie ja am liebsten so.

00:08:11: das ist ja nicht bei Menschen selbst dass es in einer Koordination so ist in gesellschaftlichen Debatten nicht immer Aber eigentlich schon so, dass viel Energie darauf verwendet wird eben möglichst Harmonie zu erhalten, Konflikte zu vermeiden, möglichst schnell zu beenden.

00:08:26: Was passiert aber mit allen Beteiligten wenn eben sozusagen solche Spannungen nicht ausgesprochen werden?

00:08:32: eigentlich nur weggedrückt werden und nicht genutzt werden, um das was du so angedeutet hast.

00:08:37: Es gibt natürlich einmal wirtschaftliche Kosten aber auch emotionale Kosten.

00:08:41: und es gibt ein paar spannende aktuelle Zahlen.

00:08:44: beispielsweise siebenundsiebzig Prozent der Deutschen Angestellten machen nur noch Dienst nach Vorschrift und das ist glaube ich mitunter auf das Thema Konflikte zurückzuführen.

00:08:53: Es gibt eine Zahl, die ist nicht ganz so validiert, dass es ungefähr, ich glaube zu fünfzig Milliarden Euro im Jahr an Kosten in deutschen Unternehmen durch Konflikte zusätzlich entstehen oder Geld aus Flöten geht und das sind natürlich eine riesen Summe.

00:09:09: und da sind natürlich Zahlen wo man denkt wow dann kann man viel verändern und gleichzeitig wie du über sagst ja das Thema konflikte eher ein unbeliebtes Thema.

00:09:18: und da glaube dass wir einfach schlichtweg nicht gelernt haben gut mit Konflikten umzugehen.

00:09:24: Unser Elternhaus ist nicht das beste Vorbild oftmals dafür, in der Schule haben wir es nicht gelernt.

00:09:29: und wenn wir eben die Erfahrung gemacht haben, dass es zwar natürlich emotional ist auch Energie kostet innerliche Energie sich in den Konflikt zu gehen aber wenn man eben nicht die Erfahrung macht hat, dass danach was Gutes auch entstehen kann sind wir natürlich eher bedacht ... in dieser Harmonie zu gehen, aber Harmonie ist immer auch eine Form von Schutz und bietet keine Klarheit.

00:09:54: Ja, fünfzig mehr hatten, ob es jetzt genau gerechnet sind oder nicht, vierzig war auch ne Menge.

00:09:58: Könnte man einiges mit anfangen vor einigen solchen Zeiten wo wir eher in Krisen sind... ... und schauen wobei das Geld überall zusammenhalten.

00:10:05: Aber Bleiben wir gleich mal mit Geld ausgeben.

00:10:08: Ich sage mal, wenn man über Energiewende und Mobilitätswende sprechen könnte auch ein anderes Beispiel nehmen aber sind natürlich im Nachhaltigkeitsportrast dann sozusagen treffen natürlich widersprüchliche Punkte aufeinander.

00:10:20: der eine will Klimaschutz Naturschutz.

00:10:22: der andere sagt das gefährdet Arbeitsplätze Der nächste sagt es kostet Geld.

00:10:26: Dann wird der nächste aber beteiligt wie er mit geredet werden und sagen Aber bitte kein Windrad von meiner Haustür.

00:10:31: da geht's natürlich nicht überall schon aber nicht bei mir ... bei anderen wird das Geschäftsmodell völlig verändern.

00:10:36: Also ganz viele Interessenlagen, die aufeinander treffen und Konflikte offensichtlich oder ... ... unterschwellig laufen lassen.

00:10:46: wie kann man sozusagen damit umgehen dass da nicht die Haltung?

00:10:50: jeder hat ja seine Haltung und wenn er die noch bewusst vertritt ... ... kann egal von welcher Seite nur alles blockiert werden passiert auch.

00:10:58: Also wenn ich so an manche Projekte größere denke, wie lange die brauchen.

00:11:02: Damit sie umgesetzt werden würde ich sagen da sind aus Haltung, sind Haltungen umgesetzt worden und haben Dinge blockiert.

00:11:08: Ja, oftmals kommt dann so eine Aussage ins Spiel.

00:11:11: Lass uns das alles bitte sachlich klären!

00:11:13: Das ist dann immer meistens in so großem Disputen.

00:11:17: aber spätestens wenn dieser Satz fällt, sind wir eigentlich schon im Beziehungsraum und auf der emotionalen Ebene unterwegs Und das glaube ich ist so ne Gratwanderung.

00:11:28: Also wir sollten auch Emotionen mit in solche Verhandlungen nehmen Aber nicht Emotion die uns irgendwie leiten oder eben Emotion die dann extrem den Raum einnehmen, aber dass wir eben auch darüber uns mitteilen sprechen.

00:11:42: was macht das eigentlich mit mir und wir haben irgendwie gelernt mit dem Harbert Verhandlungskonzept.

00:11:46: ... Sachebene und Menscheebene voneinander trennt.

00:11:51: Das Buch ist irgendwie, glaube ich, ... ... nineteen-seven-achtzig entschieden.

00:11:55: aber die wenigsten wissen... ...dass die Autoren zwei taunen sieben neues Buch rausgebracht haben.

00:11:59: Und da ihre Harbert Verhandlungskonzepte ein Stück weit auch widerlegen uns sagen,... ..."Hey wir können nicht Mensch und Sachebene veneinander

00:12:07: trennen.".

00:12:07: Wir müssen ihm auch mindestens die Emotional- und Bedürfnis-Ebene mit in die Verhandlung nehmen damit Verhandlungen erfolgreich sind.

00:12:14: Aber irgendwie kreist eben dieser Mythos in diesem großen... Verhandlungspapers.

00:12:20: und auch irgendwie in den Unis wird es nach wie vor gelehrt, dieses möglichst auf dieser Sache eben nur zu bleiben.

00:12:25: Und Emotion heißt da nicht dass wir uns dann anschreien und laut werden aber das wir eben auch eine Sprache finden darüber zu sprechen.

00:12:34: was ist eigentlich passiert?

00:12:35: welche Auswirkung hat das auf mich?

00:12:37: Wie geht's mir eigentlich damit und was brauche ich?

00:12:40: Das sind eigentlich diese zentralen Fragen.

00:12:42: und wegzugehen nur eben auf ... zahlen Datenfakten zu argumentieren.

00:12:48: Ja,

00:12:48: aber ich glaube die Aussage hat jeder schon gehört.

00:12:50: Bleiben wir auf der Sachebene?

00:12:51: Genau!

00:12:52: Ich glaub' sie ist uns einst schon über Weg gelaufen... Spätestens

00:12:54: dann ist eigentlich die Emotionen im Raum und es meistens an eher so eine Auslage würde ich einschätzen von so.

00:13:02: da ist ne Überforderung im Raum mit dieser Energie oder die Emotion, die da im Raum ist gut umgehen zu können.

00:13:09: Wenn

00:13:09: ihr das gefühlt habt jemanden Kanister-Benzin ins Volk raus und dann kommt er aus richtig Emotion und voll ans Geschmack ... weil ich sage, ich bin doch sachlich.

00:13:18: Oder dieser Klassiker ja, ja, ich versteh dich dann immer... Ja, ich hab' dich doch schon verstanden.

00:13:23: aber ich möchte jetzt was sagen und das ist auch nicht so kommunikationsfördernd.

00:13:31: Bei der Nachhaltigkeitsdiskussion erleben wir das natürlich auch, dass Menschen sagen, oh, ich habe da mal einen Einwand, wo ich dir das Beispiel vielleicht Winter hat, was ich vor uns gebracht habe?

00:13:40: Und dann kommt schnell sozusagen die Reaktion A, das ist totale Widerstand, totale Verweigerung gegen diese Veränderungen wobei eigentlich mehr als acht Prozent Menschen wollen Klimaschutz.

00:13:50: Die Wahrscheinlichkeit ist ja eigentlich höher, dass sie das wollen.

00:13:52: also muss es ja wohl anders dran liegen.

00:13:55: Wie können Organisationen, Kommunen oder wer das gerade macht Politik kann auch in der Kampagne sein?

00:14:01: Diese Bedürfnisse ernst zu nehmen ohne sozusagen Veränderung damit aufzuhalten.

00:14:06: Ich glaube wir müssen wegkommen von diesen Partei A, Partei B irgendwie von so zwei Personen Settings denken.

00:14:12: Es gibt ihnen die dafür und die dagegen sondern wenn es eben um solche Fragen gibt sich die Frage zu stellen wer in Brauch ist damit überhaupt Klärung möglich ist.

00:14:22: also ich bin ja auch Ausgebilder Mediator und habe klassische Zwei Partein mediationen gelernt Und mache ich aber mittlerweile weniger Sondern durch Vorgespräche versuche immer herauszufinden Durch eine zentrale frage die ich immer stelle wer muss zur Erklärung überhaupt anwesend sein.

00:14:38: Und wenn wir dann eben diese unterschiedlichen Menschen, die vielleicht direkt oder indirekt vom Konflikt betroffen sind zusammenbringen, dann bekommt man ganz anderes Bewusstsein und eben diese wechselseitige Beziehung – und da gibt es nicht diesen einen Auslöser, sondern eben unterschiedliche Sachen bedingen sich aus diesen unterschiedlichen Perspektiven noch gemeinsam neue Lösungen auch entwickeln kann oder ein anderes Verständnis dann für die Sache gemeinsam entwickeln können.

00:15:06: Weil jeder bringt ja ein Stück weit seine eigene Realität mit rein und jeder hat seine eigene Wirklichkeit, was eben passiert wenn wir diese unterschiedlichsten Protagonisten zusammenbringen dass wird dann auch in gemeinsamer Wirklichkeit konstruieren und in der Fachbegriff heißt Shared Reality, dass wir da wirklich dann eben auch wieder dieses Verstehen kommen.

00:15:32: Und vor allen Dingen verstehen was bewirkt jemand der Gegeneinwind Ratte ist?

00:15:37: Welche Gründe oder welche Befürchte nur Sorgen Ängste sind da und vielleicht sind Sorgen ängste da weil es halt ... im unmittelbaren Vorgarten gebaut wird.

00:15:48: Und gleichzeitig ist die Person tatsächlich gehört sie auch zu diesen... ... Achtzig Prozent pro Nachhaltigkeit und dass man da schaut, wie kann man das dann auch lösen?

00:15:57: Und was braucht es damit, da auch jemand mitgehen

00:15:59: kann?".

00:16:01: Jetzt wären ja verschiedene Themen immer schnell in irgendwelche Schubladen oder politische Schubladen gefragt.

00:16:05: Wollte ich eigentlich gar nichts darüber sprechen aber es passt irgendwie ganz gut gerade.

00:16:09: So nachhaltigkeit ist immer grüne Parteien, die anderen sind's nicht.

00:16:11: Was er quatsches trifft alles geht auch nicht um Partei-Politik.

00:16:14: ... um uns alle.

00:16:17: Jetzt würde er wahrscheinlich einen Politiker einwenden, der ist so toll wie schön, ... ... wieso ich den hier alle an den Tisch kriegen und so eine Diskussion zu führen.

00:16:23: Das waren wir keine Parteienempfehlungen.

00:16:25: aber hättest du sozusagen in deinem Baukastensystem, deinen Methoden koffer?

00:16:30: Was würdest Du denn empfehlen?

00:16:32: Auch scharf schwierig bei sich!

00:16:34: Aber der kann ja schlecht die ganze Stadt oder Gemeinde in Berlin an den Tisch holen.

00:16:37: Also wie würdest du das machen?

00:16:39: So eine Methode, die man natürlich da innen sind kommt ist eben die Methode worüber auch wir im zweiten Buch schreiben Die Restorative Circles weil sie eben ansetzt konflikte systemisch zu klären.

00:16:50: Und eine zweite Methode, die mir gerade im Sinn kommt.

00:16:53: Die vor allen Dingen in der Demokratie-Bildung sehr stark genutzt wird, wo ich ein großer Fan davon bin.

00:16:59: Grüße gehen raus an mehrDemokratieTV und die das Format Sprechen und Zuhören entwickelt haben.

00:17:05: Das geht nämlich auch darum, dass vier unterschiedlichste Menschen, die sich bisher nicht kannten zu einer Fragestellung mit unterschiedlichen Standpunkten Raum bekommen wirklich ins Sprecheln ohne Debatte.

00:17:19: Und was... Und ohne Dialog, ohne direkten Dialog miteinander.

00:17:24: Jeder hat eben fünf Minuten Zeit sich mitzuteilen.

00:17:27: was denke ich fühle ich... Was ist mein Standpunkt zu dieser Fragestellung?

00:17:31: Dann werden mehrere Runden gemacht und alleine dadurch dass jeder sich wirklich mal mitteilen kann und verstanden fühlt verändert das ganz viel auch im gemeinsamen Miteinander.

00:17:42: Das ist das was ich so erlebe gerade in der Demokratiebildung Dass es ein Superformat ist.

00:17:47: aber wenn's dann konkret um Konflikte geht Dann wären zum Beispiel die Restorative Circles ein super Format, um wirklich aus dem System heraus auch eine nachhaltige Lösung herbeizuführen.

00:18:00: Mein erster Schritt geht es immer um Klärung und dann die Lösung.

00:18:03: Ja ich finde es sehr spannend.

00:18:04: wir haben uns nicht abgesprochen.

00:18:05: wahrscheinlich denken das dir helfen jetzt die mich schon ein bisschen länger kennen aber ist gar nicht abgesprochen.

00:18:10: der Punkt ich find's spannend dass du genau diesen Punkt an der Stelle bringst.

00:18:14: Es ist ein Thema, was mich auch gerade beschäftigt.

00:18:16: Wir wissen mehr Dialog in unserer Gesellschaft wird uns gut tun, egal zu welchen Themen.

00:18:21: Einfach mal zuhören und schauen, was die Beweggründe des anderen sind könnte schon einfach der erste große Schritt sind Dinge anders anzupacken.

00:18:28: Aber nicht nur zuhörern sondern das tatsächlich der erste großen Schritt wirklich mal zu hören?

00:18:33: Wann haben wir nämlich einmal die Möglichkeit uns wirklich mal mitzuteilen?

00:18:38: Und wir kennen es alle.

00:18:39: Wir erzählen von unserem Urlaub und dann kommt unseren besten Freund, Freundin und dann kommen sie irgendwie ja da war ich auch und da habe ich das und das erlebt und sofort kommt die Semftube dazu uns.

00:18:49: Das sind alles natürlich gute Absichten, um in Verbindung und Kommunikation zu bleiben.

00:18:53: Aber wann hat man wirklich mal Raum zwei, drei, vier, fünf Minuten einfach einmal sich mitzuzahlen?

00:18:59: Und der zweite Schritt tatsächlich ist nicht nur zu sagen ja ich habe dich verstanden sondern auch das zusammenzufassen.

00:19:07: Da geht es gar nicht um richtig verstehen.

00:19:10: Man kann eben sagen hey bei mir kommt das gerade an!

00:19:12: Ist das was du sagen

00:19:13: wolltest?!

00:19:15: Weil wenn wir diese Rückkopplung vergessen und vor allen Dingen ein Kontext konflikt ist es essentiell eben, diese Kopplung zu haben.

00:19:22: Weil da natürlich ganz viel Emotion im Körper ist und unser Hirn gerade anders feuert die Amygdala extrem aktiviert ist.

00:19:30: ich sage immer ganz gerne Tatuta-Tamygdalar Und dann kann natürlich unser Präfrontaler Cortex nicht wirklich auf Logik und Verstand zurückgreifen.

00:19:38: Und aber wenn wir da schaffen auch wirklich zu sagen, hey das kommt bei mir gerade an.

00:19:44: Das ist das was ich verstanden habe können wir wirklich sicher gehen und sobald Ich mich verstanden fühle bin ich auch bereit jemand anderes zu verstehen.

00:19:53: Aber solange ich mich nicht verstanden fülle Bin ich auch nicht bereit andere Perspektiven Einzunehmen und wirklich ins Verstehen zu kommen.

00:20:01: und dass ist letztlich die geheimen Zutat Wenn es um Konfliktlärung geht wirklich Menschen die Möglichkeit geben, dass sie sich mitteilen können und im zweiten Schritt eben auch wirklich verstanden fühlen.

00:20:12: Und das ist so steckt in uns drin.

00:20:15: also das ist unser innerste Verstanden zu werden.

00:20:20: Das geht leider in unsere heutigen Gesellschaft oftmals verloren.

00:20:25: Ich lasse mich mal so stehen, kurz vor dem Verarbeiten und ja nur mit Überschriften kommen wir da natürlich nicht weiter an der Stelle ... würde ich da ergänzen wollen als schlauen Spruch.

00:20:36: In eurem Buch gibt's einen wichtigen Gedanke, es gibt viele wichtige Gedanken.

00:20:40: Schreibt ihr so statt nach Schuldigen zu suchen, sollten wir auf Auswirkungen Bedürfnis und Verantwortung schauen?

00:20:46: Haben wir so ein bisschen schon besprochen?

00:20:48: aber wie kann so ein Wechsel von wer ist jetzt Schuld an der Krise und hat ein Problem mit dem Konflikt hier hinzu was passiert und was brauchen wir jetzt?

00:20:55: Wie kann das konkret gelingen?

00:20:57: Kannst du noch mal so, weil ich finde die Beispiele sind immer sehr... Ganz gut.

00:21:01: Tatsächlich

00:21:01: diese Fragen von Anfang an auch zu stellen, wenn ich irgendwie als Führungskraft in der Organisation bin nicht eben zu fragen wer ist Schulz und wer hat Recht danach eben zu führen und zu steuern sondern wirklich alle beteiligten Menschen zusammenbringen und sagen hey was ist eigentlich passiert?

00:21:19: wie geht es euch damit?

00:21:21: Was braucht es jetzt dass diese Fragen auch im Alltag einfach stellen weg eben von dieser Schuldzuweisung?

00:21:29: Klar ist es einfach irgendwie das Auszulagern und gleichzeitig ist ein Konflikt so wechselseitig.

00:21:35: finde ich kann man nicht oftmals von irgendwie Täter oder Opfer sprechen und spätestens wenn Täter und Opfer auf der Bühne sind, dann kommt noch der Retter dazu.

00:21:45: Dieses karstische Täter-Opferhelfer oder Retterdreieck ja.

00:21:49: und diese Rollen sind auch so verwirrend weil auf einmal wird nämlich dann der Helfer wiederum zum Täter ... er oder sie dann irgendwie unterstützt und irgendwie was übernimmt... ...oder was sagt, was jemand wieder anders als Angriff empfindet.

00:22:06: Und so verwirren wir jetzt.

00:22:07: diese Beispiel ist, finde ich eben sollten uns auch von so Begrifflichkeiten verabschieden,... ...sondern im Konflikt spreche ich lieber eher von Autor, Autorin- und Empfänger-und-Empfängerin.

00:22:16: Jemand hat etwas gesagt da getan, was Auswirkungen auf jemand anderes hatte... ...und mit dieser Haltung eben reinzugehen ist super

00:22:25: hilfreich.".

00:22:28: Jetzt kennen wir alle, ich glaube jeder hat gerade eine Situation im Kopf wie man wahrscheinlich jüngst berührt hat.

00:22:33: In welcher Rolle auch immer die du gerade beschrieben hast.

00:22:36: Warum ist das so verführerecht dass wir immer in dieses Muster fallen?

00:22:39: Also klingt jetzt irgendwie alles logisch was du erzählst aber wir fallen wahrscheinlich in den Großteil der Fälle dann doch in das andere Muster

00:22:47: Einmal, weil wir so sozialisiert worden sind und es wird tatsächlich teilweise auch aufs Absorde gebracht.

00:22:55: Also es gibt irgendwie ein Eventformat aktuell.

00:22:58: da kann man... Da wird eine Grießprozesse auf der Bühne simuliert Und so aller amerikanisches Gerichtsverfahren kann.

00:23:06: dann ist das Publikum eben, das Schiedsgericht oder wie auch immer man das nennt und dann kann dann das Publikum Pertilität am Ende entscheiden.

00:23:15: Wer hat Recht?

00:23:15: Und wer hat Schuld am Ende?

00:23:17: Und das sind so Mechanismen die irgendwie so... Das ist ein abendfüllendes Programm.

00:23:22: Leute zahlen da dreißigvierzig Euro um das zu machen, zu erleben.

00:23:27: Wir sind oftmals ebenso sozialisiert unsere Gesellschaft bringt es mit.

00:23:31: aber wenn wir nachhaltig denken, so Ausschluss aus einer Gesellschaft oder zu sagen hey Leute verbannen.

00:23:38: Das löst ja nicht das Problem und deswegen sind so restaurative Ansätze deutlich nachhaltiger weil es von innen heraus aus der Gemeinschaft heraus entsprechend Lösungen oder Möglichkeiten entwickelt werden und restaurative Ansetze kommen aus den indigenen Völkern wo eben nicht die Möglichkeit war.

00:23:56: wir stecken jemand ins Gefängnis oder wir bestrafen jemand ist nicht mehr Teil unserer Community weil da draußen war dann Urwald und die Person würde nicht überleben, sondern sie haben sich die Frage gestellt.

00:24:08: Wie kann die Person trotzdem noch Teil der Gemeinschaft sein?

00:24:11: Obwohl sie was Schlimmes getan hat, was eben auch jemanden verletzt hat wo Interessen aufeinander gestoßen sind?

00:24:18: wie können wir trotzdem eben daraus lernen gemeinsam wachsen und wie kann diese Wunde letztlich heilen?

00:24:24: und ja es wird nach wie vor eine Narbe geben.

00:24:27: aber wie können ansetzen, sollten wir uns eher mehr inspirieren.

00:24:35: Wie ist denn ein Druck?

00:24:36: Du machst das ja schon länger, schust andere Leute die sozusagen dann auch dasselbst umsetzen wie es unser gesellschaftlicher Trend also ich habe ganz ehrlich meine persönliche Meinung ist.

00:24:48: also wir haben eher mehr Konflikte und wir tun schwere Dinge zu lösen.

00:24:52: es gibt immer nur richtig falsch dazwischen So viel bunt und grau gibt es da immer gar nicht, wo es am Ende eigentlich immer bunter und grauer ist.

00:24:58: Und selten ein-ein-eindeutig!

00:25:01: Wie ist dein Eindruck?

00:25:02: Ich glaube auch Konflikte nehmen zu.

00:25:05: was wir aber dann brauchen sind halt neue und alternative Formate diese Konflikte eben gut zu begegnen.

00:25:11: und so versuchen Dana und ich beispielsweise die Restorative Circles auch in die deutsche Wirtschaftswelt zu bringen kommen ursprünglich tatsächlich aus dem Fawelas von Brasilien.

00:25:19: also die Methode haben wir nicht selbst entwickelt sondern sind so die ersten im deutschsprachigen Raum, die das vor allem Dingen für die Wirtschaftswelt und Organisationswelt übersetzen.

00:25:29: Und dieses Format funktioniert in jeder Form von Gemeinschaft, funktioniert in Schule, funktioniert im Wohnprojekt, wird den Kommunen funktionieren – wir haben eben auch sensationell gute Erfahrungen im organisationalen Kontext gemacht wo wir Menschen ausbilden.

00:25:46: Innerhalb der Gemeinschaft wurde Zugang relativ niedrigschwellig ist eine Begleitung zu finden, weil in Deutschland Mediationen wird immer noch so als letzte Instanz irgendwie verstanden.

00:25:59: wenn der Konflikt extrem hochgekocht ist.

00:26:01: Aber wir sollten eher diese Perspektive drauf haben, hey unsere Beziehung ist uns so wichtig!

00:26:06: Wir holen uns externe Unterstützung dazu damit eben wir sicherstellen dass jedes Person auch sich verstanden fühlt und das wir eben gemeinsam wieder in die Zukunft blicken.

00:26:17: aber oftmals ist Mediation dann eher negativ konnotiert.

00:26:21: und mit investigative circles beispielsweise haben wir eine Methodeinformat was wir relativ leicht in Organisationen verankern können, sodass eben Menschen im unmittelbaren Umfeld und das können Führungskräfte sein.

00:26:33: Das können irgendwie Agile Coaches sein oder Mitarbeitenden die irgendwie im HR- oder Organisationskultur Kontext unterwegs sind, können recht schnell diese Prozessführungen lernen ohne eine zweijährige Mediationsausbildung gemacht zu haben.

00:26:49: Jetzt leben wir ja in der Welt ist total schnelllebig gerade eben noch wichtig und in war ist morgen schon wieder überholt, dann haben wir tausende von Konflikten Veränderungen allen Ecken.

00:26:59: Wir haben es schon da einen Ecke gesprichtelt geschildert also sozusagen eigentlich ist vorprogrammiert das konflikte kommen täglich Also an der Stelle, das heißt ideal

00:27:09: aber auch nicht anders systemisch bedingt.

00:27:12: Es ist eine Utopie keine Konflikte zu haben.

00:27:15: Das wird es nicht geben.

00:27:18: System theoretisch wird's immer Konflkte geben in Organisationen weil es unterschiedliche Interessenskonflikte sind und deswegen ist eher die Frage wie schaffen wir es damit konstruktiv umzugehen?

00:27:28: Damit letztlich aus den Konflikten Superkräfte entstehen?

00:27:31: Genau und du stellst die Frage, wie ich dir gerade stellen wollte.

00:27:34: Sehr gut, sehr gut.

00:27:35: Spielen so ein bisschen Telepartie hier zu wissen ist ja auch gegenüber aber das wäre genau mein Punkt.

00:27:40: also idealerweise setzen wir früher an packen was in den Metoden Koffer und wenn man sich dann mal eine Sekunde Zeit nimmt in der Heldin Sador welcher Konflikt steht an?

00:27:50: Wie können wir damit umgehen?

00:27:51: Also erziehen wir ein bisschen über eure Methode.

00:27:54: Wir können die Zeit zum Tief einsteigen, haben wir natürlich nicht.

00:27:57: Aber das vielleicht so der, der davon noch nie was gehört hat und das Buch leider noch nicht gelesen hat schon mal ein bisschen sich im Bild machen kann?

00:28:03: Ich würde tatsächlich weil die Zeit vermutlich nicht reicht um die Restorative Circles in Gänze zu erklären eher mal mit dir drauf schauen Was brauche ich eigentlich für eine gute Konfliktkultur?

00:28:13: Und da kommen dann auch neige Restoratives Circles ins Spiel.

00:28:16: Im Kern geht es darum, das haben wir eben auch schon uns angeschaut, Dialogs sicherzustellen.

00:28:22: Und Dialog müssen wir wenn wir auf Gemeinschaften schauen und Gemeinschaften kann sein der Verein Das kann die Firma sein, das kann die Schule sein, müssen wir auf unterschiedlicher Ebene sicherstellen.

00:28:34: und in unserem Conflict Culture Playbook beschreiben wir drei Arten von Dialog.

00:28:40: Wir müssen einmal informellen Dialogs sicherstellen, also dass ich in der Lage bin erstmal mit meinen Gefühlen und Bedürfnissen irgendwie in Kontakt zu treten und merken hey irgendwas stimmt gerade nicht in unserer Begegnung im letzten Meeting?

00:28:52: Und das sage ich dir einfach mal an der Kaffeemaschine, dass ich mich in der Lage fühle einmal selber mich zu verstehen aber das auch bilateral eben Feedback zu geben.

00:29:00: Das nennen wir informellen Dialog sodass das dann eben untereinander ohne Struktur, ohne Vorgaben eben passiert.

00:29:08: Da können wir auf unterschiedliche Tools und Methoden durchaus zurückgreifen.

00:29:12: ich bin ein großer Fan von der gewaltfreien Kommunikation.

00:29:15: es gibt aber auch andere Feedback-Strukturenformate Haltung wie jetzt die WWWDE Methode wo es darum geht irgendwie Wahrnehmung Wirkung Wunsch mitzuteilen.

00:29:24: Aber dass erstmal so einen Grund Setup da sich ein bisschen Umgang mit Feedback und schwierigen Situationen habe und dass ich eben keine Sorge hab wie sage ich es jetzt?

00:29:33: Aber das reicht eben nicht aus.

00:29:36: Das kann ich da vielleicht sagen außer ich bringe da deinen Gedanken durcheinander, der sagt jetzt jede Führungskraft, oh super.

00:29:42: also bei mir ist das so können die alle sagen was sie wollen, die Realität ist etwas anderes, wie schaffe ich denn, sagen wir das braucht ja eine Sicherheit für denjenigen der seine Emotionen dabei es gibt.

00:29:53: Das ist ein guter Punkt und da kommen eben die anderen Ebenen in den Spiel, weil es reicht eben nicht aus zu sagen okay ich schuhe jetzt meine Mitarbeitenden mal irgendwie in der Feedback Methode.

00:30:02: Schick alle in einen Feedback- und Flickkompetenz Training und das war's!

00:30:06: Das ist nur Basis... Aber wir müssen auch proaktiven Dialogs sicherstellen.

00:30:12: Also, wir müssen Dialogräume ermöglichen bevor es überhaupt zu einem Konflikt kommt.

00:30:17: und eine Errungenschaft in vielen deutschen Unternehmen ist zumindest immerhin die Retrospective, die oftmals verwendet wird.

00:30:25: Also, Rückblicken am Ende eines Projektzeitraums kommt ja ursprünglich aus der agilen Softwareentwicklung.

00:30:30: Da nimmt sich nur das Entwicklerteam alle vierzehn Tage Zeit um auf deren Zusammenarbeit zu schauen.

00:30:36: wenn wir eine Retro außerhalb von der agilen Organisation oder der Softwareentwirkung machen, dann ist es vielleicht einmal im Jahr oder irgendwie zweimal zweimal im Jahr und am Ende des Quartals.

00:30:49: Und meistens sind wir da eher auf so einer Sache eben unterwegs oder erleben dass wir irgendwelche Posts mit so generischen Dingen beschreiben wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit.

00:30:58: aber Retro an sich is ein proaktives Dialogformat.

00:31:01: die Frage ist Wie gestalten wir das aus?

00:31:03: Da kommen andere Formate ins Spiel.

00:31:05: Das kann sein, dass wir einen Check in check out zu Beginn eines Meetings integrieren eigentlich gerade da und damit ist nicht das Verkehrsmittel der Wahl gemeint, sondern wie geht es mir eigentlich gerade?

00:31:17: Oder eben dass wir wenn irgendwie eine große Veränderung in der Organisation stattfindet einfach mal wirklich eine Runde machen.

00:31:25: Und jeder sagt man was denke und fühle ich dazu, dass auf einmal eben die Nachbarabteilungen irgendwie geschlossen wird, dass das wirklich ein Dialograum bekommt?

00:31:35: oder eben welche Hoffnungen oder Befürchtungen habe die aktuelle Weltlage oder beispielsweise, ich erinnere mich gerade daran als der Ukrainekrieg ausgebrochen ist.

00:31:48: Da merke ich immer in meinen Workshops bei den Menschen eine extreme Schwere im Raum.

00:31:53: Das beschäftigt ja alle und jetzt habe ich natürlich die Wahl, das einfach zu beiseitezustellen.

00:31:58: wir sind hier auf der Arbeit... ...das ist jetzt nicht interessant oder relevant.

00:32:01: was habe ich gemacht?

00:32:02: Ich hab einen proaktiven Dialograum aufgemacht um da eben dieser Schwere ein Raum zu gehen.

00:32:08: Das sind alles eben pro aktive Dialogformate und dann brauchen wir aber auch reaktive Dialogeformate.

00:32:14: also wenn dann wirklich die Bude brennt gewisse Strukturen, Prozesse oder einen kleinen Rahmen.

00:32:22: Wie gehen wir dann um wenn eben informeller Dialog dass wir uns an der Kaffenmaschine irgendwie begegnet sind und ich dir das gesagt habe aber bin nicht weitergekommen ist nicht mehr ausreicht.

00:32:33: was machen wir dann eben?

00:32:35: wie reagieren wir drauf?

00:32:36: Und da kommt dann Mediation ins Spiel.

00:32:38: oder eben die Restorative Circles.

00:32:40: und bei den Restoratives Circles ist es vor allen Dingen so Weg gehen von so einem klassischen zwei Parteien Setting, sondern alle die indirekt oder direkt davon betroffen sind mit in den Klärungsprozess einbeziehen.

00:32:52: Weil wenn wir zwei uns jetzt streiten und hinter verschlossene Tür irgendwie eine Mediation durchführen... haben ja eh alle von unserem Team den Konflikt mitbekommen.

00:33:02: Und dann kommen wir zurück wieder ins Team und sagen, ja, wir haben uns geklärt.

00:33:06: Wir liegen uns wieder in den Armen und sagen Ja das ist unsere Vereinbarung und alle anderen des Teams denken sich jetzt Jo, dass soll es jetzt richten weil sie eben nicht die Bewege ohne dahinter verstehen.

00:33:18: Wenn wir eben schaffen gemeinsam darüber zu sprechen, schaffen wir ein ganz anderes gemeinsames Bewusstsein für unser Miteinander.

00:33:25: Okay am Ende solidarieren Sie sich ja auch manche dazu und neben Stellung dazu?

00:33:31: Ja oder es werden, das kann natürlich passieren.

00:33:34: Gleichzeitig werden aber auch Dynamiken sichtbarer aus die vielleicht gar nicht so offensichtlich war.

00:33:42: also ich habe schon in Konfliktlehrungsprozessen erlebt wo ich dann mit mehr im Mehrparteinsetting gearbeitet, wo auf einmal der Satz viel.

00:33:51: Ich habe Angst dass es mir so ergeht wie der Mitarbeiterin die seit zwei Jahren nicht mehr in der Organisation ist und das war eine Angst die da auch niedrigschwellig irgendwie mitschwingte die eben dazu gesorgt wird sich einzelne so verhalten und dann kam wurde sich ja Ich denke und fühle genauso wie du.

00:34:10: Und das hat natürlich das Eis dann zum Schmelzen gebracht, und wir konnten wirklich an den Ursprung, an die Quelle des Konfliktes

00:34:16: kommen.".

00:34:17: Okay jetzt sind natürlich Emotionen.

00:34:19: ängster wird natürlich schneller schwächer ausgelegt?

00:34:23: Zumindest in heutiger Gesellschaft, würde ich behaupten es ist so.

00:34:26: Ja und aber wenn wir jetzt Emotionen an sich ist das nix Negatives und oftmals wird's irgendwie so zugeschrieben und ich glaube in der Wirtschaftswelt vor allen Dingen Emotion negativ konnotiert, weil wir eben keinen Umgang richtig damit gefunden haben sie zu externalisieren oder zu verbalisieren.

00:34:47: Wir kennen halt nur dieses Extrem.

00:34:48: oh jetzt wird es emotional und jetzt wird hier jemand lauter.

00:34:51: aber ich kann natürlich auch sehr wütend sein und aufgebracht sein.

00:34:54: aber das heißt nicht ich muss die Strategie des Schreiends entsprechend wählen.

00:34:59: und Emotionen wenn man uns aus diesem Wort Baustein und anschauen heißt es ja nichts anderes wie Energie in Bewegung.

00:35:07: Aber wenn wir nicht schaffen diese Emotion, diese Energie in Bewegung zu bringen dann wird sie ja irgendwo gespeichert in unserem Körper und das führt dann eben zur Anspannung.

00:35:18: Das äußert sich dann den chronischen Rückenschmerzen irgendwie dauerhaft gestresst.

00:35:22: und wenn wir aber schaffen dieser Emotionen Bewegungen zu bringen das zu thematisieren... diese Emotionen zu prozessieren, dann entsteht natürlich neuer Raum eine innere Kapazität auch anderen Dingen anders auch zu begegnen.

00:35:36: Das wäre jetzt meine Frage gewesen.

00:35:37: wenn ich das Beispiel zurücknehme wo du sagst Ukraine Krieg war das Beispiel was du genommen hast und ich sitze so in dem Team was eh schon den Konflikt zum Thema Energiewende zu besprechen hat da würde ich ja noch eine Parallele finden.

00:35:49: aber es kann ja auch ein völlig anderes Thema sein.

00:35:52: Da hast du jetzt schon so ein bisschen erklärt, wo wir das rausräumen müssen für die Personen.

00:35:56: Könnt ihr mir mal gut vorstellen dass dann betroffene Führungskräfte vorhanden würde?

00:35:59: ich sagen ja aber was mache ich denn damit?

00:36:01: also ich können sie auch nicht lösen was da gerade passiert?

00:36:04: Ja, ich muss es ja nicht lösen als Führungskraft.

00:36:06: Ich muss jetzt zumindest diesen Raum gehen und ich glaube das ist immer so.

00:36:10: diese Sorge beim Thema Konflikt dass ich als Fährungskraft irgendwie dann richten muss oder recht sprechen muss irgendwie Partei ergreifen muss aber wenn ich zumindest eben diesen Raum möglich mache oder eben auch die Frage dann stelle nachdem jeder sich zu dieser Fragestellung ausgetauscht hat Was wurde euch durch diesem Austausch bewusst und was schlagt ihr jetzt vor, was als nächstes passiert?

00:36:34: Also diese Frage kann ich ja als Führungskraft auch in die Gruppe stellen ohne sofort die Lösung zu bieten.

00:36:40: Und so können dann vielleicht auch ganz andere neue Ideen entstehen, die dann von allen auch getragen werden.

00:36:48: Jetzt hat man's glaube schon ein bisschen aber es wird's gerne nochmal wiederholen.

00:36:51: Es hat natürlich viel mit Vertrauen zu tun wenn nicht mich so offen über Emotionen äußere Vereinigungen im Business-Kontext privates ist Magst eine andere Geschichte sein, aber kann eh nicht Herausforderung mit sich bringen.

00:37:02: Wie schaffe ich denn?

00:37:03: Also was ist so ein realistischer erster Schritt oder die ersten Schritte her um so einen Raum zu schaffen dass Menschen da ja das diese Vertrauen haben sich dazu zu äußern?

00:37:13: man öffnet sich ja.

00:37:14: ne es angreifbar darf mir nicht vergessen

00:37:17: erst mal mich selber zu verstehen.

00:37:19: also was habe ich da eigentlich beobachtet?

00:37:21: was ist da eigentlich passiert diese fragen sich selber zu stellen was worum geht's eigentlich?

00:37:27: Dann die Frage sich zu stellen, hey was macht das eigentlich mit mir?

00:37:31: Bin ich jetzt wütend irritiert.

00:37:32: und es gibt tatsächlich auch einige Emotionsbegriffe, die wirtschaftstauglich sind.

00:37:37: Außer im Conflict Culture Playbook haben wir mehr enthangen eine Gefühlsliste wo wir auch einzelne Begriffe unterschrieben haben.

00:37:44: Wo wir sagen hey die sind in wirtschaftlichen Sprachgebrauch sehr unverfänglich.

00:37:49: also da kann nicht sagen sowas wie ey ich bin irritiert ist jetzt sprachlich relativ neutral, währenddessen wenn ich sage Ich bin niedergeschlagen oder irgendwie andere jetzt kommt mir keine anderen Begriffe aber es gibt andere Gefühlsbegriffe die vielleicht eher so ein bisschen Was ist das denn jetzt irgendwie dann der esoterische Stempel oder sowas darauf kommt.

00:38:15: Aber erste Frage ist dann eben, was ist passiert?

00:38:18: Was macht das mit mir und worum geht's mehr?

00:38:20: Was ist mir eigentlich

00:38:21: wichtig?".

00:38:22: Und diese Fragen muss ich mir erstmal selber stellen bevor ich dann mit dir in den Dialog gehe und mich dann eben mitteile.

00:38:30: Wenn ich sage hey im letzten Meeting hast du mir Feedback gegeben Das wirkt noch nach, ich würde das gerne mit dir besprechen.

00:38:39: Ich war echt irritiert als du das und das zu mir gesagt hat weil mir ist das und dass wichtig... ...hat natürlich viel Selbstmitteilung und gleichzeitig aber auch gibt es Raum und Sinn.

00:38:51: anstatt eben nur irgendwas einzufordern macht das nicht mehr.

00:38:55: Weil dann fehlt der Kontext und so können wir in Beziehung zueinander

00:39:00: treten.".

00:39:01: Irgendwie

00:39:01: beginnt es ja bei mir selber.

00:39:02: Also ich als Führungskraft öffne mich mit meinen Gefühlen und lebe es de facto vor, so wie man's ja oft bei anderen Dingen auch von denen sagt die Verantwortung dran.

00:39:12: Ja

00:39:12: und beim Gefühl ist es auch spannend.

00:39:14: eben da machen viele den Unterschied die sagen zwar Ich fühle mich aber dann folgt meistens immer ein Gedanke und das ist glaube ich dann auch oftmals wieder... Feuer für den Konflikt, weil oftmals führt dann sowas.

00:39:27: Ich fühle mich nicht wertgeschätzt, ich fühle mir missachtet und unter Druck gesetzt.

00:39:33: Ich denke, ich werde nicht wert geschätzt.

00:39:36: Ich bin dann vielleicht irgendwie wütend frustriert aber bei diesen Formulierungen werden halt extrem schnell beim Gegenüber als Gegenangriff verstanden und entweder werden die Mauern hochgezogen ... und Abwehrreaktion setzt ein oder es wird dann zurückgeschossen.

00:39:55: Und da haben wir wieder nichts gewonnen, ... ... deswegen ist es umso wichtiger auch bei sich eben zu

00:40:03: bleiben.".

00:40:04: Ja jetzt bin ich ja noch Generation Old School, habe natürlich aber auch Hybrides arbeiten ... ... und Digitales Arbeiten gelernt.

00:40:12: Corona hat viele Veränderungen mitgebracht.

00:40:13: Jetzt gibt's aber Teams die arbeiten ausschließlich ... ... also Hybrid- oder manche ausschliesslich digital... ... du hast für uns gesagt Dass ihr dann sozusagen informelle Begegnungen, ne?

00:40:23: So eins der Bausteine oder Bestandteile ist.

00:40:25: Wie schaffe ich denn das in so einem Raum?

00:40:27: weil... Also ich wäre der Klassische wir sitzen uns gegenüber.

00:40:31: Aber manchmal geht es halt einfach nicht, weil die einfach auch die Entfernung zu weit sind.

00:40:34: Ich glaube so hundert Prozent Remote First Companies gibt es gar nicht so wie man sich dann vorstellen.

00:40:40: ja Es gibt Firmen die haben keinen Office mehr.

00:40:42: aber was machen die?

00:40:44: Die nehmen trotzdem sich Zeit und das ist dann mit Aufwänden verbunden.

00:40:49: Und dass die sich einmal im Quartal vielleicht in Präsenz treffen für eine Woche.

00:40:56: Das muss nicht das fancy Retreat Hotel sein, sondern es kann auch irgendwo im urbanen Raum sein... Begegnung eben möglich ist und ohne das geht es nicht.

00:41:07: Und Kachel an sich statt Kaffeküche funktioniert nicht, aber wir können jetzt auch nicht so Formate machen wie wir machen jetzt digitales Kaffee trinken.

00:41:16: Das war ja so ein Format irgendwie in der Pandemie, dass jeden Tag schalten sich alle dann dazu habe ich gehasst weil es halt nicht... Also das hat keinen Wirkliche Zielrichtung für mich gehabt.

00:41:30: Das war eher so, teilweise hat es ein bisschen Führungskraft versucht herauszufinden ob alle wirklich auch zu Hause wach sind und Zähne geputzt haben.

00:41:41: vor ihrem Rechner sitzen das schwirrte bei diesem Vongarten mit.

00:41:45: also wenn dann muss auch müssen Kontaktpunkte auch mit einem wirklichen Ziel dahinter sein und so wäre meine Empfehlung tatsächlich regelmäßig zusammen zu kommen.

00:41:56: Beispielsweise einmal im Quartal, wenn jetzt ein Team zum Beispiel noch Objektive in Kyrie-Resalt ihre Ziel- und Strategie entsprechend plant das eben, wenn denn die neue Ziele definiert werden?

00:42:07: Dass wir gemeinsam in einem Raum erarbeiten, dass wir uns vielleicht auch Zeit nehmen für andere Themen, auch mal gemeinsam irgendwas erleben.

00:42:15: mit dieser Energie können wir dann wieder gut aus dem Homeoffice in Kollaboration treten.

00:42:22: Spannend.

00:42:22: Sehr gut!

00:42:23: Wir sitzen uns ja auch persönlich gegenüber, wir wollen hier kein Flugkonflikt austragen also ist nicht der Plan zumindest an der Stelle.

00:42:29: aber ich liebe es auch das persönliche Treffen und die eine oder andere Krübe, die immer braucht man da ist ne Hybrid ist da viel effektiver Aber sind am Ende Menschen und Persönlich ist dann schon noch mal eine andere Qualität.

00:42:39: Naja Hybrid is nicht zwingend inklusiv Das vergessen wir auf.

00:42:43: Also Ich bin eher Fan von entweder alles online oder alles offline.

00:42:50: Aber Hybrid ist nicht inklusiv, weil die Leute, die irgendwie wenn wir jetzt zu mehreren hier im Raum sitzen und ein zwei Leute dann virtuell dazugeschaltet sind, sie haben nichts, kommunizieren nicht mit uns auf Augenhöhe, weil sie vielleicht, weil wir uns jetzt hier stumm schalten der Pause Teile nicht mitbekommen.

00:43:08: deswegen bin ich bei Workshop Settings tatsächlich entweder online oder offline.

00:43:14: aber Hybrid funktioniert für mich meistens eher nur, wenn es ein regelmäßiger Austausch ist.

00:43:21: Aber sobald wir wirklich kollaborativ zusammenarbeiten mit dem WDL entweder online oder offline

00:43:27: kann ich gut verstehen.

00:43:28: vor allem als Moderator brauchen muss man immer den Kopf spalten weil man muss immer auf den Rechner hören und sehen und gleichzeitig im Raum.

00:43:35: das ist einfach ein Ding der Unmöglichkeit und irgendwo fangen dann immer mal Murmelgruppen an dass kriegst du gar nicht in die Reihe genau.

00:43:41: und dann irgendwelche Chats die auch noch parallel laufen

00:43:45: wo man dann sieht, macht natürlich keiner her.

00:43:47: Wir sind ja alle vorbildlich und diszipliniert und fokussieren uns auf den Gesprächspartnern.

00:43:52: So jetzt haben wir gesagt mit Totenkoffer sozusagen die man auch bei euch lernen kann... Jetzt so zu sagen sieht man ja nicht jeden Konflikt.

00:44:01: Nicht jeder wird ausgesprochen, nicht gleich kommen Emotionen hoch.

00:44:05: Manche Konflikte sieht man natürlich schon auf der Sachebene also allein gegenseitig Interessen sind.

00:44:11: Aber was würdest du Menschen empfehlen, wo sie früher Anzeichen haben und man sagt da solltest du mal proaktiv rein bevor das Fass überläuft?

00:44:19: Und du dann Mediator brauchst weil dann hilft der andere Methode im Koffer auch nicht mehr.

00:44:23: Ja, ich habe aktuell einen Einfall vor Augen.

00:44:27: Da kann man es relativ leicht erkennen bei dem Kunden weil die ganzen Büro-Türen geschlossen sind.

00:44:33: auf einmal und das war jahrelang war Politik der offenen Tür.

00:44:37: aber jetzt schließt man auf einmal die unterschiedlichen Teambüros oder sind so zwei drei Büros wo immer die Türen beschlossen sind Und man sagt sich auch höchstens nur noch die Tageszeit, wenn teilweise gar nicht mehr und weil die Stimmung so eingefroren ist dort.

00:44:54: Also an solchen Kleinigkeiten kann man es schon erkennen bis hin zu aber auch wenn sich jemand ständig wiederholt in Meetings und lauter wird und immer wieder das Gleiche sagt.

00:45:05: Das ist für mich ein Zeichen dafür dass sich jemand eben nicht verstanden fühlt und dann hilft es eben nicht als Führungskraft zu sagen ja danke Bernhard oder Matilda, oder wie auch immer ich hab dich verstanden und geht wieder zum nächsten Thema über.

00:45:22: Sondern da braucht es wirklich ein aktives Zuhören um das zusammenzufassen.

00:45:26: Und das sind so diese kleinen Anzeichen.

00:45:29: wenn jemand lauter wird, wenn jemand sich ständig wiederholt dann ist die Verbindung oftmals unterbrochen und die gilt's dann wieder herzustellen.

00:45:40: Wir sind ja hier im werbefreien Podcast, aber ein bisschen Werbung ist doch machbar.

00:45:44: Zumindest für meine Gäste.

00:45:48: Neujahrs Buch ist gerade rausgekommen.

00:45:49: Ich hab's noch nicht lesen können, das war jetzt so kurz in der Zeit.

00:45:53: Diejenigen die euch vielleicht schon aus dem ersten Buch kennen oder es noch nicht kennen also was dürfen sie im neuen erwarten?

00:45:58: Wie ergänzen die sich um vielleicht da ein paar Brücken zu geben?

00:46:02: Genau das erste Buch geht vor allen Dingen ja um Konflikt Kultur in Organisation und wir schauen uns erstmal an warum Konflikte Superkräfte haben was warum eben auch Organisationen eben nicht... ... bisher es vielleicht geschafft haben, wirklich in eine gute Konfliktkultur zu investieren.

00:46:18: Was es vor allem Dingen braucht und geben da auf diesem Spektrum von informellen Dialog pro aktiven Dialog... ...und reaktiven Dialogue ganz viele Tools und Methoden an die Hand.

00:46:27: Und das zweite Buch ist wirklich ein Deep Dive eben in diese Methode oder vielmehr auch Haltung der Restorative Circles und wie man eben systemisch mit sehr einfachen Mitteln konflikte besprechbar und klärbar macht in den Organisationen.

00:46:43: Und dort führen wir eben durch diesen gesamten Prozess, da sind Leitfäden drin so dass man auch ganz viel direkt auch in die Anwendung bringen kann.

00:46:52: Deswegen heißt das erste ist ein Playbook weil bei ganz viele unterschiedliche Methoden wie Spielplan zur Verfügung stellen und das zweite Buch ist eben das Workbook, wo es dann wirklich tief reingeht in die Materie der Story of the Circles.

00:47:07: Und gleichzeitig aber auch sehr lebendig gestaltet so dass es nicht langweilig wird.

00:47:14: und es gibt keine Fußzeilen

00:47:16: Keine Fußzeit, finde ich auch sehr schön.

00:47:18: Hat noch niemanden gesagt aber ist sehr schön freut dann sicher den einen oder anderen.

00:47:23: Das

00:47:23: war da noch total wichtig das war keine Fußzahl oder irgendwie Randnotizen zu haben.

00:47:28: Aber es gibt immer wieder Seitenverweise dass man eben das Buch auch immer wieder hin und her blättern kann

00:47:34: Wobei, ich verstehe.

00:47:35: Weil Fußnoten ließen glaube ich die wenigsten oder?

00:47:37: Und dann steht dann oft eine wichtige Info drin, dann wäre es besser, die in Text zu nehmen wahrscheinlich.

00:47:41: Das auf jeden Fall.

00:47:42: Ja das können wir vollstellen genau.

00:47:44: Ihr habt ja ja eine Methode übersetzt und das habe ich gar nicht anfangs gefragt.

00:47:47: was war eigentlich das Besondere daran?

00:47:48: also...

00:47:50: Das Besondere da dran an der Methode ist tatsächlich so ein dieser Ursprung Verwinners von Brasilien Ein paar Mechanismen, die dort mitgedacht wurden.

00:48:01: Also die Idee es wird die Spare des Systems verwendet weil in Brasilien in Favelas hat jetzt keine irgendwie ein Feedback- und Konfliktkompetenz Seminar vorher besucht oder kennt irgendwie die vier Schritte der gewaltfreien Kommunikation.

00:48:15: das finde ich das Schamante dass ist dass die Sprache des Systems verwendet wird.

00:48:20: Es gibt keine Gesprächsregeln.

00:48:22: Wohl gleich, ich natürlich als Facilitator dafür verantwortlich bin den Prozess zu führen.

00:48:27: Aber es gibt nicht dieses Flip-Shot mit irgendwie.

00:48:30: wir lassen einander ausreden nur in Ich Botschaften kommunizieren Wir vermeiden Schimpfworte oder was auch immer weil das hemmt auch wieder die Energie.

00:48:38: und wir wollen jetzt Dialogmuster gespritzt, musste auch nutzen was im Alltag stattfindet da eine Art Brennglas drauf werfen und eben diese systemische Perspektive das wir weggehen von dieser klassischen zwei Parteien Mediation hinzu wird beziehen alle ein.

00:48:56: Und das sind so diese Qualitäten die uns total faszinierend haben und uns aus der uns die Frage gestellt haben wie schaffen wir dass Menschen sich wieder für etwas verantwortlich fühlen?

00:49:06: indem sie selbst auch lernt, für sich selber einzugestehen.

00:49:10: Aber wenn ich eben als Mediator kann ich natürlich super schnell auch übersetzen in Gefühle Bedürfnis zusammenfassen.

00:49:16: aber so bald ich natürlich immer wieder als Übersetzer fungiere lernen die Menschen auch es nicht, sich für sich selbst einzugistehen.

00:49:24: und Restore of the Circle sind auch eine Art Erfahrungsraum dass es auch anders geht konflikte zu begegnen.

00:49:32: und natürlich auf der ersten linie klären wir ein konflikt in so einem WS, aber Es hinterlässt auch spuren in unserer Begegnung oder verändert auch unsere begegnungen wie wir miteinander miteinander interagieren weil wir uns vielleicht auf eine anderen art und Weise kennengelernt haben.

00:49:49: Oder weil wir verstanden haben wie wertvoll ist erst mal ins verstehen zu kommen bevor reagiert.

00:49:55: Ich fand den mit dem funk ganz spannend er war mir sogar nicht.

00:49:58: Also jeder spricht auch in seiner Sprache und muss sich nicht erst mehr an Regeln angewöhnen.

00:50:03: Und wird dann ein bestimmtes Sprachmuster gibt.

00:50:05: Das

00:50:05: hält halt total, deswegen funktioniert es eben auch in jeder Form von Gemeinschaft.

00:50:11: Das kann in der Produktion stattfinden die vielleicht eine raure Sprache haben.

00:50:17: Dann ist es in deren Welt, in deren Spargebrauch ist ein Schimpfwort eher ein Ja da ist jemand genervt von mir Und wenn ich das aber verbiete direkt, dann sind wir nicht in der Behaftigkeit.

00:50:32: Okay.

00:50:33: Spannend!

00:50:33: Sehr spannend jetzt sozusagen... Ich guck gerade auf die Zeit, die rennt und rennt wie immer in meiner Folge.

00:50:39: Jetzt erleben wir in Transformationen Prozessen natürlich hier eher um Nachhaltigkeit, aber ich bin auch bei KI, dies bewegt gerade glaube ich jeden Menschen würde ich fast denken Erleben natürlich vielen Menschen Kontrollverlust an der Stelle.

00:50:51: So Entscheidungen scheinen, ihre Köpfe weggetroffen zu werden.

00:50:53: oder werden sie auch?

00:50:55: Können jetzt gute Beteiligungen, echte Konfliktklärung darüber haben wir jetzt gesprochen in der ganzen Zeit wieder mehr Selbstwirksamkeit und gemeinschaftliche Handlungsfähigkeit erzeugen?

00:51:05: Und gibt's Empfehlung von deiner Stelle noch so allgemeine Natur ist immer schwierig weiß ich.

00:51:10: aber

00:51:11: Absolut kann das Selbstwirksamkeitserlebnis ermöglichen, wenn wir eben dafür diese Räume schaffen.

00:51:19: Also wenn ich eben dort beispielsweise in den University of the Circles dieses Erlebnismache, hey da wurde ich wirklich gehört und verstanden ja verändert sich auch was nachhaltig Dann können wir Selbstwirksamkeit ermöglichen.

00:51:36: und das kann auf unterschiedliche Art und Weise passieren.

00:51:39: Ich habe mal einen Prozess begleitet, da hat eine Mitarbeiterin weil auch das Prinzip der Freiwilligkeit ist gegeben.

00:51:45: Jeder kann was sagen aber keiner muss etwas sagen.

00:51:47: und dass man eine Mitarbeiterinnen die hat vier Stimmen lang nichts gesagt.

00:51:51: am Ende zwinge ich schon alle einmal was zu sagen.

00:51:54: zur Frage wie gehe ich jetzt raus?

00:51:56: Was möchte ich noch sagen?

00:51:57: gut hier rauszugehen.

00:51:58: Und sie sagt am Ende, dass weiter wertvollste Austausch jemals hier in diesem Team und Sie nimmt für sich persönlich mit erst mal ins Verstehen kommen bevor sie reagiert.

00:52:07: Das nimmt sie nicht nur beruflich mit sondern auch privat.

00:52:12: Da merkt man eben wenn wir andere Räume ermöglichen Erfahrungsräume ermöglicht dann können wir auch Selbstwirksamkeit erhöhen.

00:52:21: Okay.

00:52:23: Spannend!

00:52:24: Gesellschaftlich frage ich mich immer, wie kann man gesellschaft?

00:52:27: also natürlich ist die gesellschaft besteht aus vielen kleinen bausteine ob politisch im büro oder zuhause.

00:52:34: Oder auch woanders auf arbeit.

00:52:37: Wie kann man in der gesellschaft sowas nutzen dass wir mehr zuhören mehr miteinander reden?

00:52:43: ja wenn das eine gängigen praxis wird also wenn sowas wie restorative circles ein adäquates Mittel ist, aber und das fängt an den Kleinen an wenn ich irgendwie einen Streit mit dem Nachbarn habe.

00:52:54: Dass ich eben sage okay da sind zwar unterschiedliche Interessen im Raum Ich nehme jetzt mehr Zeit und Energie dass wir uns mal zusammensetzen Das entspricht mit allen Beteiligten klären Anstatt über Wochen Monate immer die Faust in der Tasche zu machen oder mich zu drucken Wenn ich dann den Nachbaren begegnen würde.

00:53:10: das ist ein Auslager In den Rechtsstreit.

00:53:13: Und wenn wir eben das in unserem Alltag immer wieder diese Möglichkeit haben, Dinge anders besprechbar zu machen.

00:53:20: und es ist kein Zeichen von Schwäche sich Unterstützung reinzuholen sondern eher ein Zeichen davon.

00:53:26: mir ist es wichtig wirklich in Beziehung zu bleiben.

00:53:29: Mit dieser Haltung können wir glaube ich ganz viel verändern.

00:53:32: und wenn wir auch wieder schauen so indigene Völker, da gab es immer den weisesten dort im Volk oder irgendwie der Medizinmann die Medizinfrau.

00:53:43: Die haben eben diese Aufgabe eben Leute zusammenzubringen.

00:53:47: So brauchen mir mehr Leute in unserem Umfeld, die eben diese Moderationsrolle übernehmen.

00:53:55: Ich wollte jetzt die letzte Frage anfangen.

00:53:56: bei uns im Team ist aber der weißeste, das mache ich nicht.

00:53:59: Also was da andersrum sozusagen Konflikte sind ja nicht machtfrei.

00:54:04: also wir haben Hierarchien Wir haben Erpengigkeiten Wir haben ungleiche Ressourcen.

00:54:10: Also wirklich und der einen spricht ein bisschen mehr Der andere ein bisschen weniger.

00:54:13: Wie kann sozusagen eure Methodik helfen oder ähnliche Formate?

00:54:19: Dass für stehende Machtverhältnisse?

00:54:20: Nicht einfach dass man sich fastieren was schon da ist Die kann man ja nicht wegreden.

00:54:26: Also die haben wir überall, die Anpänglichkeiten.

00:54:28: Eine Organisation hat immer Machtverhältnisse und die Frage ist dort wen geben wir die Möglichkeit sich eben mitzuteilen?

00:54:35: Und auch da wieder wenn wir auf der Restorative Circle schauen auch super spannend.

00:54:40: alle sind Teil des Prozesses.

00:54:43: Alle die indirekt oder direkt davon betrieben sind die Personen die benannt werden werden eben auch eingeladen.

00:54:47: das kann der Werkstudent sein Das kann die Führungskraft sein und ich habe schon Prozesse erlebt, wo der Prozess am Anfang zu Stocken schien.

00:54:57: Weil viele sich nicht getraut haben was zu sagen.

00:55:00: Und die erste Person, die etwas gesagt hat war tatsächlich der Werkstudent weil er wenig Sorge hatte, weil er wusste okay in drei Monaten bin ich eh weg.

00:55:10: aber alleine Sohnprotagonisten mit am Tisch zu haben der sich dann entsprechend einbringt, verändert eben auch wieder das gesamte System.

00:55:20: Deswegen dauert es immer die zentrale Frage um Machtherarchien vielleicht aufzubrechen und damit auch Menschen sich sicher fühlen werden.

00:55:30: alle bekommen diese Frage gestellt.

00:55:32: er muss zur Klärung anwesend sein.

00:55:34: wenn ich als Mitarbeiter sage nie ich trau mich nicht mit meiner Führungskraft zu sprechen, ich brauche noch R oder Betriebsrat mit dabei.

00:55:42: Dann sind die auch Teil des

00:55:43: Prozesses.".

00:55:44: Oder wenn ich sage hey, ich trau mich nur... Wenn irgendwie mein bester Freund, Freunde mit dabei ist weil er oder sie irgendwie eine ganze emotionale Lage auch gut einsortiert dann ist die Person auch Teil das Prozess.

00:55:58: Ja sehr schön!

00:56:00: Ja, also ich denke und hoffe dass meine Stammhörer oder auch neue dann gesehen haben warum wir heute das Gespräch zum Thema Konflikte.

00:56:08: Und wie man damit umgeht besprochen.

00:56:10: aber Ich finde wir sind in so einer großen Transformation auf unterschiedlichen Ebenen.

00:56:14: da ist Nachhaltigkeit schlichtweg ein Thema Aber es gibt ganz andere Themen sind noch viel größer Dass ja so viele konflikte vorprogrammiert sind.

00:56:21: Das ist wichtig.

00:56:22: wäre Da das richtige Meinsitz haben das richtige Handwerkszeug Nicht das beim Mediador zu gucken, wie wir es lösen.

00:56:30: Sondern haben vielleicht schon ein paar Schritte vorher bevor der konflikt so richtig eskaliert.

00:56:34: Ich hoffe es müssen rüber kommen.

00:56:35: also spannendes gespräch Die beeindruck an der stelle.

00:56:39: schon mal besten dank.

00:56:40: aber trotz der fortgeschrittenen zeit kommst du an den fünftmal fünf natürlich nicht vorbei bei fünf nach zwölf Dementsprechend auch ein dich.

00:56:48: ich Hendrik mostert stehe für

00:56:52: Eine Arbeitswelt, wo wir Konflikte nicht unter dem Teppich klären.

00:56:56: Sondern die Superkräfte in den Konflikten sehen.

00:56:59: Superkräft ist super, wird mein Sohn jetzt gerade super freuen mit den Superheiten!

00:57:03: Nachhaltigkeit heißt für mich

00:57:09: eine enkelfähige Gesellschaft mitzugestalten

00:57:14: Bezüglich nachhaltigkeitwürdig privat.

00:57:16: niemals

00:57:18: würde ich privat niemals Kleidung, die mir nicht mehr passte wegschmeißen sondern eben immer spenden.

00:57:27: Sehr schön!

00:57:29: Folgende Frage Enrico hast du mir noch nicht gestellt?

00:57:31: Wie ich persönlich mit Konflikten umgehe wenn ich nicht in der Rolle als Mediator unterwegs bin.

00:57:39: Ach so ich dachte du hast keine mehr bei Sophie Kompetenz.

00:57:41: aber ja ich bin da.

00:57:43: bin ich jetzt auf die Antwort gespannt.

00:57:45: Ja, da habe ich mich manchmal selber oder bekomme tatsächlich auch privat immer wieder so diesen Vorwurf.

00:57:50: Du gibst Trainings hast ein Buch geschrieben aber irgendwie streiten könnte ich mich angeblich nicht und das bekomme ich ab und zu zu hören und ich glaube es hängt tatsächlich damit zusammen weil's natürlich noch mal eine ganz andere Emotionalität ist und ich in einer anderen Rolle bin.

00:58:08: und ja also Konflikte beschäftigen mich auch privat.

00:58:12: Das beruhigt mich wiederum, dass ich jetzt nicht den Perfekten gefunden habe der Konflikte sozusagen gar nicht mehr hatte.

00:58:19: Also wir sind alle Menschen mit unseren Fehlern und Emotionen.

00:58:23: also es ist geschickt nicht zu hoffen, dass irgendwann jemand perfektes kommt sondern will an damit umzugehen wäre vielleicht ein guter Satz passend zu unserem heutigen Gespräch.

00:58:31: Also lieber Hendrik Fessen herzlichen Dank für unser Gespräch.

00:58:35: danke das du hier in Berlin extra bei fünf nach zwölf vorbeigeschaut hast.

00:58:39: Transformation ist also nicht nur eine Frage guter Pläne und richtiger Ziele, sondern sie ist auch Beziehungsarbeit oder vielleicht insbesondere.

00:58:48: Wenn wir Konflikte wegdrücken verlieren wir Vertrauen, Energie und gemeinsame Gestaltungskraft.

00:58:54: wenn wir Sie dagegen frühzeitig ehrlich und verantwortlich voll klären können aus Spannung neue Lösungen entstehen.

00:59:01: lasst euch ihr gern selbst inspirieren von den beiden Büchern.

00:59:04: schaut sie rein.

00:59:06: Ich kann Sie am Ende an der Stelle stichtweg nur empfehlen, da reinzusehen.

00:59:10: Wenn euch diese Folge gefallen hat, abonniert fünf nach zwölf den Transformationstag.

00:59:15: Hören was wirkt!

00:59:17: Teilt Ihr Episode mit Menschen die gerade mitten in Veränderungsprozessen stecken?

00:59:22: Eigentlich ja wir alle.

00:59:24: Gebt im Podcast gerne eine Bewertung auf eurer Lieblingsplattform.

00:59:27: damit helft ihr das mehr Gespräche über Lösungen Zusammenarbeit und lebenswerte Zukunft gehört werden.

00:59:33: Ich bin Enrico Eberlein, danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Folge fünf nach zwölf!

00:59:38: Danke Heinrich, dass du da warst.

00:59:39: Danke für die Einladung.

00:59:40: Bis bald.

00:59:42: Ciao.

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