#5nach12 mit Katja Morgenthaler und Enrico Eberlein
Shownotes
Warum prägen Schlagzeilen oft stärker als wissenschaftliche Fakten?
Wie können wir Orientierung behalten und vor allem: Wie kommen wir ins Handeln?
Weshalb sollte guter Journalismus nicht beim Problem stehen bleiben, sondern konsequent nach Lösungen suchen?
Darüber und mehr sprechen Katja Morgenthaler und Enrico Eberlein in der neuen Folge von #5nach12. Katja war viele Jahre für das Greenpeace Magazin tätig und ist heute Mitgründerin und Geschäftsführerin des Nachfolgers, dem unabhängigen atmo-Magazin.
Gemeinsam mit ihrem Team entwickelt sie einen konstruktiven Umweltjournalismus, der Orientierung gibt, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich einordnet und gleichzeitig Hoffnung macht.
17.000 Menschen haben das Crowdfunding unterstützt, 1,34 Millionen Euro kamen zusammen. Ein beeindruckendes Zeichen dafür, wie sehr dieser Ansatz gebraucht wird.
Im Gespräch geht es um Klimakommunikation, Nachhaltigkeit, gesellschaftlichen Wandel und die Verantwortung von Medien in Zeiten zunehmender Polarisierung. Katja erklärt, wie sie mit ihren eigenen Kindern über die Klimakrise spricht, warum sie Ehrlichkeit für wichtiger hält als falsche Beruhigung.
Wir sprechen ebenso über Desinformation und die Frage, warum Klimaschutz eigentlich konservativ sein müsste. „Konservare heißt bewahren“, erinnert Katja. „Bewahren wir die Schöpfung oder 170 Jahre Mineralölwirtschaft? Die Entscheidung sollte nicht schwer sein.“
Außerdem diskutieren wir über den Umgang mit wissenschaftlicher Unsicherheit und die Rolle der Politik.
Welche Rolle spielen Werte, Sprache und Perspektivwechsel in gesellschaftlichen Debatten? Und wie gelingt es, Orientierung zu geben, ohne zu polarisieren?
Nachhaltige Transformation entsteht nicht allein durch Fakten. Sie braucht verständliche Kommunikation, unterschiedliche Perspektiven und Lösungen.
Genau darum geht es bei #5nach12. Enrico Eberlein spricht regelmäßig dazu mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.
„Wenn 18 Millionen Menschen einen Schritt machen, ist das mehr, als wenn wir einen einzigen Perfekten finden.“
Hören, was wirkt.
Transkript anzeigen
00:00:00: Es ist Zeit für fünf nach zwölf hören, was bewirkt.
00:00:04: Willkommen zu einer neuen Folge!
00:00:07: Die Klimakrise ist längst eine Frage der Gesellschaft unter anderem über Verantwortung und Kommunikation – und auch von der Fähigkeit komplexe Zusammenhänge verständlich zu erklären ohne dabei Menschen zu verlieren.
00:00:21: Darüber spreche ich heute mit einer Journalistin die für klugen Umweltjournalismus klarer Haltung und konstruktive Perspektiven steht.
00:00:30: Zu Gast ist Katja Morgenthaler.
00:00:32: Herzlich willkommen, schön dass ihr da bist!
00:00:34: Vielen
00:00:34: Dank, freu mich sehr!
00:00:36: Katja ist Mitgründerin und Geschäftsführin von Atmo dem Umweltmagazin für die Zukunft – viele kennen sie aus ihrer langjährigen Arbeit beim Greenpeace-Magazin.
00:00:46: In ihren Texten beschäftigt sich mit Klimaschutz, gesellschaftlichem Wandel und der Frage wie guter Journalismus Orientierung geben kann vor allem gerade in Zeiten zunehmender Polarisierungen.
00:00:58: Wie erklärt man seinen Kindern die Klimagrise?
00:01:01: Warum ist Klimaschutz eigentlich konservativ und wie geht man mit dessen Informationen um, wenn aus fachlichen Einordnungen sofort politische Schlagzeilen wären?
00:01:11: oder wie kommen wir raus aus der eigenen Klima-Bubble.
00:01:15: Es geht um konstruktiven Journalismus und um die Frage, wie Klimathemen so erzählt werden können dass sie Orientierung geben und zugleich spannend bleiben.
00:01:25: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge.
00:01:26: fünf nach zwölf!
00:01:28: Herzlich Willkommen, liebe Katja Murgenthaler.
00:01:31: Fangen wir mit dir persönlich an, liebe Katiya.
00:01:34: Ich glaube das steht beinahe in der Kolumne ne?
00:01:36: Frau, Ostdeutsch, Mutter und dann auch noch Öko.
00:01:40: Wie lebt es sich eigentlich mit dieser Kombination und was sagt das über dich selbst aus?
00:01:45: Ja, das ist so ein bisschen ironisch natürlich.
00:01:48: Die Kombination habe ich mir selber ausgedacht, dass ich mich mal in so ein paar Schubladen einsortiere um deutlich zu machen aus welcher Sicht Ich mir die Welt dann angucke.
00:01:58: Wie lebt es sich damit?
00:02:01: unterschiedlich.
00:02:02: Wir haben ja, finde ich durchaus antifeministische Rückstritte gerade in der Gesellschaft.
00:02:08: Ich finde auch als, also Gleichberechtigung finde ich so gut verwirklicht in Hamburg zumindest da wo ich lebe – auch mit meiner ostdeutschen Perspektive weiß ich gar nicht wie das jetzt im Main-Taunus-Kreis oder so wäre.
00:02:23: und Öko ist dann die kleinste Bubble von allen würde ich sagen aus der ich eben noch drauf gucke Und klar nehme ich mich damit so ein bisschen selbst auf die Schippe und den das so ein bißchen ironisch, weil natürlich bin ich eigentlich total privilegiert mit dem was ich mache.
00:02:38: Aber um dem Ganzen so eine Färbung zu geben.
00:02:41: Ja!
00:02:42: Das ist ja eine Zuschreibung, die dir selber gegeben hast sagt es gerade ne?
00:02:45: So spricht aber auch für klare Identität wahrscheinlich auch an der einen oder anderen Stelle für Reibung.
00:02:52: Welche Seiten von dir werden da gut getroffen und welche schreiben aus deiner Sicht bleiben unsichtbar?
00:02:57: also... Was wird jetzt von dir?
00:02:59: nicht eine Menge, bin ich mir ganz sicher.
00:03:02: Ja, genau.
00:03:04: Eine Menge von mir ist da nicht drin.
00:03:07: Das sind natürlich so die öffentlichen Seiten, meine Rolle, die ich mir dann so gebe.
00:03:13: Wobei ich eben auch sagen muss dieses Ostdeutsch mit reinzunehmen war mir wichtig weil das auch gerade... Ich komme ja vom Greenpeace-Magazin.
00:03:21: Greenpeace war immer eine sehr westdeutsche Organisation, nicht so stark vertreten im Osten.
00:03:27: Da gibt es eher doch andere NGOs, die mehr in der Fläche sind und Wo auch immer ich hingekommen bin, immer so ein bisschen... Nachdem mich dann aus Leipzig einmal weg war, wo ich herkomme.
00:03:38: Immer die einzige Ostdeutsche und wurde dann eigentlich erst ostdeutsch als ich da nicht mehr war.
00:03:43: Das ist mir vorher eben nie aufgefallen.
00:03:45: Und ich glaube jetzt ist es nicht unbedingt etwas was man immer so miterzählen muss.
00:03:51: Was mir aber einfach wichtig ist weil man halt Osten- und Umweltschutz ein Klimabewusstsein usw.
00:04:01: nicht unbedingt in Verbindung bringt, also ich versuche da wirklich auch gegen Vorurteile anzuarbeiten und ich weiß auch von LeserInnen dass die auch dankbar sind das es eben auch einfach mal auftaucht weil sie sich eben in so vielen nationalen Medien nicht unbedingt gesehen fühlen.
00:04:19: Ja spannend was du beschreibst tragen wir ja parallel jetzt mit einem paar Tage älter aber Du bist ausdeutsch geworden als du dann da warst.
00:04:26: Okay, sehr spannende Formulierung muss mir drüber nachdenken.
00:04:29: bei mir glaube ich auch so sonst habe ich vorher damit nicht so Kokettiert oder ist so beschrieben.
00:04:35: Das ist die Zuschreibung, die dann von außen so kommt.
00:04:37: wenn man dann mal irgendwo in so einem Meeting sitzt und irgendeiner macht ein Witzchen über den Soli oder so.
00:04:42: Man erst einmal erklären muss der wird im Osten übrigens auch gezahlt.
00:04:45: achso achja also das ist jetzt schon ganz lange her aber das war in Mainz damals als ich beim Fernsehen bei Mainz und da bin ich ostdeutsch geworden.
00:04:55: tatsächlich hätte ich nie für möglich gehalten
00:04:58: Wobei ich mich immer früh geoutet hab nach der ersten Satz, den ich gesagt habe, da wussten schon alle.
00:05:02: Der kommt aus Sachsen.
00:05:03: also kann nicht verleugnen an der Stelle Schauen wir mal du bist auch Mutter.
00:05:09: deswegen glaube ich sagen die Frage bewegt viele Eltern Die ich dir jetzt stellen werde wie erklärt man denn seinen Kindern in die Klimakrise und wie machst du das selbst?
00:05:21: Das ist ein ganz schwieriges Thema weil wenn man die klimakrise ernst nimmt und verstanden hat, was da auf uns zukommt.
00:05:29: Stellen sich ja viele die Frage soll ich überhaupt noch Kinder in diese Welt setzen?
00:05:33: Und viele beantworten das für sie tatsächlich auch mit Nein ist eine große Diskussion.
00:05:38: Ich habe Kinder und es sind für mich auch totale Hoffnungsträger so.
00:05:44: Ich hab zwei Kinder, vierzehn-und neun Jahre alt und gerade meine Tochter.
00:05:51: darüber habe ich auch in der Kolumne geschrieben viel darüber.
00:05:55: der große hat das gerade für sich so ein bisschen weggeschoben.
00:05:58: das thema aber da ist dann eben so.
00:06:02: kommt dann zum beispiel eine frage wie mama wie lange dauert so einen klimawandel eigentlich?
00:06:08: weil?
00:06:08: die hat dann einmal verstanden Es gibt irgendwie eine Hitzewelle, es gibt auch mal Starkregen.
00:06:14: Natürlich ist sie so ein bisschen geprägt davon, dass wir auch darüber reden zu Hause.
00:06:18: Das beschäftige mich ja viel damit.
00:06:20: aber dann hatten wir zum Beispiel in der Stadt Hamburg so Plakate.
00:06:23: Hamburg wird klimafest oder so und dann ging's um Phänomene wie Hitzewellen.
00:06:27: Dann hat sie, aha okay, eine Hitzenwelle dauert also so und so viele Tage.
00:06:32: Bissohn so viel und dann ist das auch mal wieder vorbei.
00:06:35: Und dann kommt eben so eine Frage, wie lange dauert denn ein Klimawandel?
00:06:37: Und dann setzt natürlich so kurz das Herz aus und man denkt so was mache ich jetzt?
00:06:42: Ja!
00:06:42: Dann gehe ich so damit um dass Ich versuche sehr behutsam die Wahrheit zu sagen also eben nicht zu sagen Das wird schon alles und das kriegen wir auf jeden Fall alles hin, sondern ich sage dann so naja wenn das Klima sich wandelt.
00:07:00: Das heißt eben genau dass dann bleibt es auch anders so.
00:07:06: Und dann warte ich immer sollte man sowieso auch einen anderen schwierigen fragen mit Kindern machen?
00:07:12: Ich warte einfach die nächste Frage ... bestimmt sie selbst, wie viel sie jetzt gerade wissen möchte.
00:07:18: Aber was ich nie machen würde wäre ihr etwas zu sagen... ...was ich gar nicht vertreten kann nur um sie irgendwie zu bohigen,... ...weil das die Situation nicht besser
00:07:27: macht.".
00:07:28: Okay.
00:07:28: Das wär jetzt auf meine Frage ne?
00:07:29: Also also ich mein jetzt bist du noch ganz anders dran als ich in meiner Rolle,... ...da ist eher wahrscheinlich der Banker, der diese Gespräche auch prägt zu Hause.
00:07:40: Und dann sehe ich immer ganz schnell sowas, schreckt ja auch Kinder ab.
00:07:44: Also das was meine Eltern machen, das will ich nie machen.
00:07:47: an der Stelle so jetzt diskutiert mir nicht nur über den Job an sich in der Zukunft beim vierzehnjährigen vielleicht schon ein bisschen früh, schon langsam bei einem neunjährigen, bei einer neuen jährigen vielleicht noch nicht.
00:07:58: aber also... Bringst du das wirklich dann so auf den Punkt oder schwächst du dann sozusagen die Risiken schon des Klimawandels ab?
00:08:08: Oder was man tun kann.
00:08:10: Also, Man muss das jetzt Kind auch manchmal ein bisschen schützen vor der Wahrheit oder nicht.
00:08:16: Was man tun können sage ich ihr natürlich.
00:08:20: Ich erzähle ihr einfach nicht alles was mir in dem moment dazu einfällt.
00:08:23: also ich sage ihr nicht Wenn das hier so weiter galoppiert werden, Gebiete unbewohnbar werden.
00:08:29: Hamburg wird irgendwann sehr wahrscheinlich unter Wasser liegen.
00:08:35: teilen Also diese Sachen die ich auch alle in meinem Kopf habe Die sage ich ihr dann in dem Moment nicht sondern Ich warte einfach darauf.
00:08:44: was konkret möchte sie jetzt wissen?
00:08:46: und ich versuche immer Das ist wie bei anderen ernsten Gesprächen auch Wird Oma irgendwann nicht mehr da sein?
00:08:56: Ja mein Schatz, das wird so sein.
00:08:57: Und dann taste ich mich immer so ran und lasse sie bestimmen wie viel Sie gerade verkraftet.
00:09:06: Das ist meine Rangehensweise, wenn ich darüber rede.
00:09:11: Was man tun kann, ist aber noch so.
00:09:12: ein anderer Punkt.
00:09:14: Wir leben unseren Kindern ganz bewusst.
00:09:15: Also niemand ist perfekt und das ist mir auch total wichtig, weil es gibt vielleicht auch eine Ökoarroganz.
00:09:22: Wir sind hier ... wir machen das ja alles so unglaublich gut!
00:09:24: Wir sind vegan und fliegen nie und bei uns zu Hause ist überhaupt gar nichts aus Plastik also geht sowieso eigentlich nicht.
00:09:33: Das ist mir total wichtig, aber wir versuchen so gut wie möglich eigentlich vorzuleben, wie man es eben auch machen kann.
00:09:41: Also wir haben kein Auto... Wir mieten dann halt mal wenn wir eins brauchen.
00:09:45: Gut!
00:09:46: Wir leben auch in der Großstadt.
00:09:47: Wir fliegen auch innerhalb von Europa nicht mehr.
00:09:51: also ganz früher haben wir das schon noch gemacht.
00:09:54: jetzt fahren wir zum Beispiel mit dem Zug nach Slowenien In den Sommerferien.
00:09:59: Und dann ist es manchmal sogar schon so, dass meine Kinder sagen... Auch gerade die kleine Mama, die Sohn aus meiner Klasse war jetzt in den Märzferien Inkroatien.
00:10:11: Ich will auch mal fliegen!
00:10:14: Können wir auch mal Fliegen?
00:10:16: Man sagt so naja guck ma Wir haben ja drüber gesprochen und das ist eigentlich gar nicht soweit weg und wir können den Nachtzug nehmen und wenn wir wirklich nach Japan wollen steigen auch wir mal in ein Flugzeug.
00:10:28: Dann werden wir aber gucken, dass wir lange in Japan sind und was davon haben usw.
00:10:32: Also dieses Dinge bewusst zu machen ... Das leben wir eben vor.
00:10:39: Weil ich möchte nicht irgendwann mal mich fragen lassen in zwanzig Jahren von meinen Kindern.
00:10:43: Wir waren doch aber irgendwie ... Wir sind doch zweimal im Jahr irgendwo hingeflogen.
00:10:48: Warum habt ihr das damals gemacht?
00:10:51: Auch wenn mein Beitrag selber natürlich nicht so groß ist, das weiß ich.
00:10:55: Trotzdem ist es mir dann wichtig da irgendwie integer zu sein auch meinen Kindern gegenüber und zu sagen Ich habe irgendwie so ein bisschen wenigstens versucht zu tun was ich kann Und irgendwie auf der richtigen Seite dieser Geschichte zu stehen.
00:11:07: So und haben euch eure Kinder schon mal den Spiegel vorgehalten gesagt Mama das geht aber so nicht gerade
00:11:17: In so ökologischen Dingen Da fällt mir gerade nichts ein
00:11:25: doch schon perfekt unterwegs.
00:11:26: Naja, weil die ja dann manchmal auch noch ganz gerne auch nochmal Wurst essen und so.
00:11:32: Da geht auch ein bisschen so einen Riss durch die Familie.
00:11:34: aber das halten wir aus.
00:11:35: Ja, wollte ich gerade sagen... Aber ich finde es ist ein gutes Beispiel.
00:11:38: den lassen wir mal genau so stehen weil es geht nicht um Perfektionismus.
00:11:41: also ich denke wenn achtsmillion Menschen einen Schritt machen ist es mehr in Summe als wenn man einen einzigen Perfekten finden bei den achts millionen.
00:11:48: da
00:11:48: haben wir nichts projekt oder nicht so viel, wenn alle einen Schritt machen.
00:11:52: Das sehe ich genauso.
00:11:53: Sehr schön.
00:11:54: Lass mal von deinen Kindern wegkommen!
00:11:57: Du öffnest ja in der Kolumne so ein persönlichen Blick auf aktuelle Zeit geschehen.
00:12:04: Welche Themen bewegen dich denn da gerade insbesondere?
00:12:07: Worüber schreibst du grad?
00:12:09: Ich ertappe mich dabei wie ich eigentlich jedes Mal grade über die Bundesregierung schreibe... Die Texte fangen immer unterschiedlich an.
00:12:20: Also ich fange persönlich an und lande dann immer wieder dabei, dass Katharina Reiche irgendwie das sich einfach nicht verstehe warum diese Frau diese Politik macht die sie macht.
00:12:32: also ich finde es auch irgendwie so ein Phänomen und find's auch ganz interessant und würde es auch gerne verstehen ob ist wirklich einfach nur der Gas Lobbyismus ist der da irgendwie eingezogen ist ins Wirtschaftsministerium oder ob da noch irgendwelche persönlichen Überzeugungen oder einen Nicht-Verstehen von akuten Bedrohungslagen, oder kurzen Zeitfenstern die sich jetzt auch wirklich schließen.
00:12:55: Genau das ist so.
00:12:57: Dinge wie der Tankrabatt oder das sogenannte Heizungsgesetz, was jetzt Gebäude Modernisierungsgesetz heißt und ich muss ein bisschen aufpassen dass ich nicht zu viel drauf rum reite weil die Kolumne soll eigentlich auch so ein bisschen lau nicht sein es noch so ein Ja, nochmal so nett zu lesen sein.
00:13:15: Die steht ja ganz am Ende des Heftes und eigentlich ist es ein Ausstieg, steht so gut bei drüber.
00:13:20: So wenn man einmal durchgelesen hat kann man jetzt das noch mitnehmen in den nächsten zwei Monate Und ich versuche sonst auch persönlich zu schreiben.
00:13:28: Also zum Beispiel möchte ich mal darüber schreiben Auch was von uns so bleiben wird Wenn ich mir meine Haushaltsgegenstände angucke im Vergleich zur Maya Kultur oder solche Ideen schwören auch durch meinen Kopf.
00:13:41: Also wenn man da noch so ideologische Ausgrabungen hat und sagt, das wird wohl ein Jahrtausenderalter Mörser sein.
00:13:47: Und ich gucke mir meinen Wasserkocher aus Plastik zu Hause an und überlege mir... Ich bin jetzt schon stolz, dass ich den jetzt zwanzig Jahre habe und nicht nur zwei!
00:13:59: Aber der würde natürlich komplett zerbröselt sein in dreitausend Jahren.
00:14:03: Solche Sachen versuche ich auch.
00:14:04: Ich versuche manchmal einfach Perspektiven, wie gucke ich auf mich selber im Vergleich zum großen Ganzen?
00:14:11: Im Moment lande ich leider aus aktuellem Anlass sehr oft dann trotzdem bei
00:14:16: der Bundeskanzlerin.
00:14:16: Du kannst mir jetzt Ihre Motivation erklären, aber das suchst du auch noch?
00:14:20: Bist du auch Nochsuchende?
00:14:21: Ich bin auf der Suche.
00:14:22: tatsächlich und ich frage mich auch also was wir im Moment haben finde ich persönlich auch so... Also ich hätte es nicht für möglich gehalten vor fünf Jahren dass das so geht Aber dass wir einen Bundeskünstler haben der sich zum Beispiel auch in den Bundestag stellt dieses Zwei-Prozent-Argument wiederholt,
00:14:40: sagt
00:14:40: Deutschland ist ja nur für zwei Prozent des globalen Treibhausgasausstoßes verantwortlich.
00:14:47: Was ja auch sowieso nur eine aktuelle Zahl ist und gar nicht historischer Kontext.
00:14:50: Und mal ganz abgesehen davon wenn ich einen Prozent der Weltbevölkerung stelle aber bei zwei Prozent das Problems darstelle kann ich mir auch... Also das sind halt diese.
00:14:58: da gibt es dann jahrelang viele jahre lang arbeiten Menschen die sich wirklich mit Klimakommunikation beschäftigen sehr sehr genau aus warum dieses Argument kompletter Unsinn ist und überhaupt nicht trägt.
00:15:11: Und dann würde es sozusagen von Oberst ... Das ist so ein Stammtischargument halt, und dann würde das sozusagen von Obers der Stelle legitimiert im mächtigsten politischen Gremium dieses Landes im Bundestag.
00:15:22: Da geht bei mir ein bisschen das Licht aus, da denke ich so, deswegen beschäftigt mich das auch so wie man wirklich so offensichtlich zurückrollen kann.
00:15:29: Ja, ja, mich schockiert das ehrlicherweise in der Kommunikation auf der Ebene, dass man das am Stamm Tisch diskutiert, da kann.
00:15:38: Aber auf der Ebene, da fehlt mir auch so ein bisschen die Erklärung warum man... aber wir sehen es ja in einem anderen großen Land drei Buchstaben.
00:15:47: Da wird er noch ganz anders kommuniziert.
00:15:49: Genau!
00:15:51: Das stimmt.
00:15:51: Habe ich gerade einen Post gelesen, der war wirklich unterirdisch an der Stelle.
00:15:55: Ja, vielleicht doch mal ein guter Punkt an der Stelle.
00:15:57: Wenn man so eine Kolumne schreibt, du hast gerade gesagt was deine Idee dahinter ist?
00:16:01: Was dich dann die aktuelle Situation wo sie dich beim Schreiben hintreibt in der Ecke Wie kriegst Du denn diesen Balance inzwischen persönlicher Perspektive?
00:16:10: Dann gibt es ja irgendwie einen journalistischen Anspruch und eine Haltung, was man an Qualität liefern will.
00:16:15: Dann schwingt natürlich immer irgendwie Politik mit.
00:16:18: So Grün wird auch schnell aber nur in einer Richtung abgestemmt, was ja Unsinn ist.
00:16:22: Wie kriegt man das, wenn?
00:16:23: Wie kriegte man sich dann wieder zusammengerissen beim Schreiben.
00:16:27: Ich möchte... Also ich nehme das persönlich als Aufhänger weil ich bin ja eine von allen und denke immer dass es so ein guter Zugang vielleicht, so als Einstieg.
00:16:41: Ich bin ja nicht irgendwie anders oder besser oder irgendwie toller oder so.
00:16:45: Es ist halt eben einfach mein Beruf.
00:16:46: Ich schreibe halt Wenn ich dazu komme muss ich da zu sagen Und das andere ist eben, ich stelle mir die Frage mein persönliches Erleben.
00:16:58: Meine persönliche Sicht auf die Dinge ist die für andere irgendwie relevant oder interessant so?
00:17:03: Also ich mache das ja natürlich nicht für mich weil ich mich hier irgendwie produzieren muss oder ob ich das so toll finde sondern das Beste wenn ich dann schon mal so im Redaktionsprozess auch das Feedback kriege, oder es ist irgendwie toll.
00:17:16: Das hat was in mir
00:17:17: berührt.".
00:17:18: Oder das frage ich mich eigentlich auch wie gehen wir damit um?
00:17:21: Wie wird man in Zukunft auf uns schauen?
00:17:24: Wie ist das mit der aktuellen Politik gerade?
00:17:28: So fragen wie wird Donald Trump jetzt die globale Energiewende befeuern, indem die Straße von Hormuz geschlossen ist.
00:17:35: Also diese ganzen Ideen, die man reinwirft... machen die auch was mit anderen.
00:17:41: Das ist so immer die Frage, ich mach das eben nicht für mich da könnte ich Tagebuch schreiben sondern bewege ich etwas und das ist für mich so die Balance dass sich sozusagen persönlich einsteigen und meistens mit irgendwas doch sehr allgemeinem oder für die breitere ja Leserenschaft interessant wieder rausgehen.
00:18:03: Jetzt wird es ja immer Entscheidungen, Politikwirtschaft geben und man sagt ah die teile ich gerade nicht aufgrund meiner eigenen Ansicht.
00:18:11: Trotzdem macht's der Sinn dann irgendwie mal auf die andere Seite die Perspektive zu wechseln und sagen naja vielleicht ist das Umfeld gerade so dass man nicht anders kann.
00:18:20: wie gehst du damit um?
00:18:23: Das Umfeld so dass wir nicht anders können.
00:18:25: also machen Beispiel ist jetzt ein bisschen aber passt ja in die Zeit.
00:18:30: Also militärische Ausgaben waren mal nicht wirklich als nachhaltig deklariert.
00:18:34: Die Sichtweise hat sich in den letzten Jahren ja deutlich geändert aufgrund des weltpolitischen Geschehen, das ist für... also für manche war das irgendwie nachverziehbarer Veränderung, für andere war das ein Bruch der für sie bis heute nicht geht so.
00:18:48: Das heißt ja nicht dass mein Kriegstreiber wird.
00:18:49: aber ich habe letztens bei einer Veranstaltung hatte schon sehr polarisiert.
00:18:52: das Thema muss ich gestehen.
00:18:54: Es ist immer noch trotz der Umfeldes ein Thema was die Deute bewegt.
00:18:57: wie geht man damit um?
00:18:59: Wie machst du das?
00:19:00: Das ist ein sehr gutes Thema, weil da ist tatsächlich auch die sogenannte Ökobubble.
00:19:05: So ist sie.
00:19:06: dann gibt ja irgendwie gibt es sich schon unscharfe Begriffe, weil ich's da auch als Spaltend wahrnehme.
00:19:12: Wir haben auf der einen Seite halt die Grünen, die sich da sehr schnell gewendet und angepasst haben.
00:19:18: Auf der anderen Seite haben wir auch die Friedensbewegten Alt-Linken-Grünen.
00:19:24: Ich gehe damit so um dass ich auch finde man muss das aushalten.
00:19:29: Also auf der einen Seite gibt es ein ganz großes Unbehagen auch in mir selbst gegenüber sehr, sehr hohen Militärausgaben.
00:19:38: Gegenüber auch allem was den Krieg so macht.
00:19:40: also was ja wenig erzählt wird ist auch was ein Krieg eigentlich an Klimaschäden und Umweltschäden macht weil natürlich hinter dem akuten Leid der Menschen das dann immer noch mal so ein bisschen dieses langfristige zurücksteht wobei das auch ganz klar erzählt werden muss und machen wir auch im Atmomagazin Und ich bin dann immer sehr stark auch für Aushalten von Widersprüchen.
00:20:01: Ich finde nicht, also wir haben sogar innerhalb der Redaktion da unterschiedliche Ansichten zu und reiben uns dar und ich finde das sehr wertvoll weil da auch viel zum Vorschein kommen kann und sich Dinge auch noch mal schärfen können.
00:20:14: Und meine, ich persönlich gehöre zu der Fraktion die sagt in puncto langfristiges Überleben der Zivilisation und Menschheit usw.
00:20:27: ist dieser Krieg die absolute Hölle, der absolute Wahnsinn lenkt uns völlig ab von dem was wir jetzt eigentlich tun müssten.
00:20:35: Wir haben wirklich viel viel größere Probleme eigentlich Und trotzdem müssen wir natürlich jetzt irgendwie reagieren.
00:20:41: also ich bin tatsächlich dann so eher in diesem Bereich der angepassten wobei ich niemals sagen würde Waffenausgaben sind irgendwas nachhaltiges auf gar keinen Fall.
00:20:50: Also man wird gezwungen.
00:20:51: im Moment, so sehe ich das.
00:20:54: Kann ich gut nachvollziehen?
00:20:56: Zähle ich mich auch zu an der Stelle aber es war kein einfaches Thema.
00:21:01: Aber ich finde es ganz gut wie du das beschreibst weil ich glaube das Entscheidende ist an dieser Stelle zuzuhören aufeinander zuzugehen und die Argumente sind ja berechtigt.
00:21:09: und ich würde mal sagen frag mal unter den Menschen.
00:21:11: möchte jemand Krieg sagen wahrscheinlich erst einmal hundert nein wo es da irgendjemand doch gibt weil sonst gibt's keiner
00:21:18: Und weil wir das Thema Kinder hatten.
00:21:20: Ich habe einen Sohn, der ist vierzehnt und er ist nicht begeistert von der Werbpflicht-Debatte.
00:21:25: und was erzähle ich dem jetzt zu Hause?
00:21:27: Auch da geht es viel um Widersprüche aushalten.
00:21:30: Um ja einerseits muss jetzt irgendwie etwas passieren damit klar ist Wir sind hier nicht völlig wehrlos.
00:21:38: andererseits warum sollst gerade du dafür gerade stehen dass Generationen von Politikern das irgendwie verschlafen haben Hier die geopolitische Lage vernünftig zu sortieren So.
00:21:48: Es ist beides da, ja?
00:21:50: Und wer hat gesagt dass die Welt einfach isst?
00:21:54: Also da gibt es sicher keine einfache Antwort und ich bin ja in einer gleichen Situation.
00:21:58: Ich hab ja noch gedient was viele Berliner vielleicht nicht so haben mit meiner Generation damals noch aber das ist keine vor allen Dingen beeigneten Kindern.
00:22:07: eine sehr schwierige Diskussion.
00:22:09: also als Betroffener ist es vielleicht immer noch eine andere Entscheidung für jemanden.
00:22:14: Das macht es ja nochmal deutlich schwieriger.
00:22:15: Lass uns mal von dem Stereo, weil wir werden hier eh keine Lösungen zu diesem Thema glaube ich.
00:22:19: Leider Gottes sonst hätten wir schon überall Frieden in sich.
00:22:23: Du hast den einer der letzten Kolumnen etwas poetieren zugespitzt ein Satz der direkt hängen geblieben ist.
00:22:31: Habe ich auch schon anmoderiert vorhin?
00:22:33: Also warum ist Klimaschutz aus deiner Sicht eigentlich konservativ?
00:22:38: also er müsste es sein zumindest.
00:22:40: Ich habe Natürlich ein bisschen auch, ich spitze natürlich zu und es ist ja schön wenn's hängen bleibt dann hat das funktioniert.
00:22:49: Weil konservare lateinisch bewahren isst so.
00:22:52: wir kommen da einfach vom Bewahren der Schöpfung.
00:22:55: Wir haben eine CDU die sich ja christlich-demokratische Union nennt Und eben dieses Wort christlich, Bewahrung der Schöpfung.
00:23:05: Ich selber bin nicht konfessionell geprägt aber ich hab da große Sympathien zumindest zu diesem Teil von Religion finde den total sinnvoll und find es immer ein bisschen schade dass das so unterzugehen scheint und habe dann auch argumentiert naja okay konservativ man muss sich eben dann auch ein bisschen entscheiden was dann eben genau rein soll in diese Konservendose, habe ich es genannt.
00:23:28: Sind das jetzt hundertsiebzig-hundertfünfzig Jahre florierende Mineralölwirtschaft?
00:23:33: Die immer sagenhafte Gewinne eingefahren hat egal was gerade die politische Lage war.
00:23:38: oder ist es vielleicht zwölftausend Jahre stabiles Klima in dem sich die Zivilisation wie wir sie heute kennen überhaupt erst entwickelt hat?
00:23:46: also was war vor zwölftausend Jahren so?
00:23:49: Es gab Menschen aber alles was wir heute kennen hat sich genau in diesem Holozenen so entwickelt.
00:23:55: Und wir sind eben dabei, diese sichere Phase einfach zu verlassen und dann denke ich mir so ja irgendwie schwer zu entscheiden.
00:24:03: So hundertsiebzig Jahre Erdölwirtschaft gegen zwölftausend Jahre klimatisch-sichere Bedingung für die Menschheit?
00:24:08: Ja was bewahren werden jetzt mal also natürlich nicht schwer zu entscheiden ist natürlich auch wieder ironisch gemeint.
00:24:13: aber Ich bin da persönlich frage mich das tatsächlich auch und es ist ja auch wichtig das zu fragen weil die CDU nun mal regiert Mitregiert und ja, also das ist einfach nicht immer so gewesen in der Union.
00:24:33: Also es gab auch Zeiten, wenn wir uns zurück erinnern an Klaus Töpfer zum Beispiel, der ja sehr, sehr auch zum Teil schon fast populistisch Umweltpolitik gemacht hat aber das wirklich einfach nach vorne gebracht hat.
00:24:46: Also legendär sein Sprung in den Rhein um zu beweisen, das ist jetzt hier wieder sauber.
00:24:51: Also der ganz weit vorne war auch auf dem internationalen Umweltpaket, auf dem Gipfel von Rio und so eigentlich diese ganzen Klima-Diplomatie einer der Wegbereiter war – und das ist einfach ein Mann aus der CDU und ein Konservativer!
00:25:10: Und mir ist es total wichtig Klimaschutz, also es wird so immer in die grüne Ecke gestellt gerade.
00:25:17: So eine linke Grüne Ecken und ich frage mich so ein bisschen wie ist das dahin eigentlich gekommen?
00:25:24: Es tut auf jeden Fall dem ganzen Projekt nicht gut.
00:25:29: ja dass sozusagen so ein Stempel irgendwann bekommen hat.
00:25:33: Sondern es sollte ja was sein, was uns wirklich alle beschäftigt natürlich jetzt nicht nur die Union genauso auch die SPD.
00:25:39: und also weil es zieht sich nun mal... Es ist ja kein Thema, es ist ja so eine Art Dimensionen, die sich komplett durch unsere... Durch unseren Alltag, die Gesellschaft, die Wirtschaft eigentlich durch alles zieht.
00:25:49: Also alles wird davon betroffen sein.
00:25:52: Und dann denke ich mir eben einfach Ja warum?
00:25:56: Eine Partei die sich das Bewahren eigentlich in den Namen geschrieben hat davon soweit abgerückt
00:26:02: ist.
00:26:03: Und am Ende, ich bin ja nur ein klassischer Banker für mich jetzt kann ich auch redig natürlich über Nachhaltigkeit und Welt retten aber ich kann natürlich auch reden über Risikomanagement unternehmen.
00:26:14: was passiert wenn der rein, wenn ich mit Schiffenwarn transportiere, der rein nicht mehr genug Wasser trägt oder andere Lieferketten wegbrechen?
00:26:22: gibt es da ausreichend Beispieles?
00:26:24: Also es sind reines wirtschaftliche Interesse.
00:26:26: Wie mange ich meine Risiken, gehört er letztendlich dazu.
00:26:29: Und was tue ich dafür?
00:26:30: Dass die nicht größer werden sondern eher kleiner werden an der Stelle aber ist ja ein guter Punkt.
00:26:35: Ich frage mich auch immer warum?
00:26:36: ich vermute weil natürlich die Grünen als politische Institutionen immer sehr laut stark eingetreten ist es wahrscheinlich ausschließlich in dieser Ecke verortet.
00:26:45: Aber das ist ja Unsinn.
00:26:45: Es gibt ja in vielen Parteien vielleicht gibt's eine wenige Außen haben, wo der Klimawandel eindeutig geleugnet wird.
00:26:55: Aber bei allen anderen gibt es Menschen die sich auch politisch in der Partei für Klimaschutz organisieren.
00:27:02: Warum meinst du?
00:27:04: Du hast ja die CDU jetzt gerade als die Konservativen ein gutes Beispiel.
00:27:07: und dann warum kommt die Klimaunion nicht durch?
00:27:09: man hört nur ein paar wenige laute Stimmen die damit nichts haben.
00:27:12: spricht man mit anderen CDU-Lern kriegt man ein ganz anderes Bild.
00:27:19: Spannende Frage, weiß ich jetzt auch gerade spontan nicht.
00:27:23: Ich spreche heute Nachmittag mit Wiebke Winter tatsächlich, die die Klima Union ja mitgegründet hat für die nächste Ausgabe des Latschner Magazins genau und ich finde es insbesondere deswegen spannend weil sie ja auch in einigen Gremien mitsitzt und ja auch wirklich.
00:27:35: also Sie ist ja nicht eine kleine Abgeordnete nur oder Regionalpolitikerin sondern sie ist ja schon weh an der Partei Und die Klimaunion hat ja auch Wellen geschlagen.
00:27:47: Deswegen denke ich mir so, genau wo ist dieses Thema eigentlich hin?
00:27:51: Es gab ja einfach eine Phase für jetzt auch manchmal die Grünenjahre oder die Klimajahre genannt im Nachgang dieser großen Fridays for Future Proteste, wo das ein bisschen Konjunktur hatte und diesem Fahrtwind ist natürlich auch die Klimaanion gegründet worden.
00:28:05: aber aktuell scheint es einfach unterzugehen in Themen, die sich als Akuta darstellen.
00:28:12: Erst mal so vordergründig, sage ich mal.
00:28:15: Aber genau mit dieser Frage gehe ich da heute Nachmittag auch hin und bin sehr gespannt und werde berichten bzw.
00:28:22: kann man es dann lesen?
00:28:23: Ja, ich bin mal gespannt auf den Artikel was da sozusagen ausbekommen war.
00:28:28: Das interessiert mir wirklich mal welche Diskussionen geführt werden aber ich habe ein bisschen eine kleine Ahnung.
00:28:33: Aber lass uns trotzdem noch bei dem Thema bleiben weil es ja gerade zuletzt einer sehr heiße Debatte gab denn die Apokalypse fällt ja aus wie wir wissen.
00:28:43: Wir sollten ja noch mal über die Klimaziele reden.
00:28:45: Das waren zumindest die Überschriften zu einem Artikel in der Welt, zu Christina Schröder oder von Christina Schrøder.
00:28:53: Da ging es um RCP-Acht Komma Fünf.
00:28:57: Was hatte ich an den Reaktionen geärgert?
00:29:01: Bewegt oder die ganze Debatte darum?
00:29:03: Die war ja schon sehr intensiv.
00:29:05: jetzt hat sie ein bisschen abgehebt.
00:29:08: Geärgiert und bewegt also leider nicht überrascht So, es ist so eine Steilvorlage.
00:29:14: Also einen Wissenschaftler haben im Zuge von rutinemäßigen Überprüfungen also Klimaforschende festgestellt dass das bisherige Worst Case Szenario das im IPCC auch für die Berichte verwendet wurde so unwahrscheinlich geworden ist aufgrund der aktuellen Entwicklung, dass man es jetzt aussortieren kann.
00:29:37: Das ist eigentlich eine totale Supernachricht.
00:29:40: Es ist sowieso nie das Wahrscheinlichste gewesen.
00:29:43: Es wurde immer sofort geschrieben wenn wir noch sehr stark die Kohleverstromung, Kohleverbrennung überhaupt Verbrennungen so beibehalten.
00:29:52: Landen wir zwischen sechs und acht Grad oder vier und sechs Grad war es glaube ich also ein totales Worst Case-Szenario das man sich gar nicht vorstellen kann oder besser nicht vorstellen möchte.
00:30:03: Das ist jetzt eben revidiert worden weil nun mal doch die globale Energiewende überraschend gut vorankommt, weil wir sinkende Preise haben insbesondere für Solarstrom.
00:30:16: Weil ganze Länder in Afrika zwischen einmal die fossile Phase komplett überspringen und sich direkt erneuerbar aufstellen wenn sie anfangen sich zu elektrifizieren und so Geschichten.
00:30:27: China auch ganz stark vorangeht bei allen Problemen, die es ansonsten mit China natürlich gibt.
00:30:32: Und erstmal ist das eine total tolle Nachricht aber dann wird es verkürzt.
00:30:38: Dann postet Donald Trump wrong, und ich habe es euch ja immer gesagt.
00:30:42: Und die liegen alle falsch und rechte Netzwerke stürzen sich drauf und nehmen im Prinzip also was auch früher schon in Kampagnen passiert ist, die Klimawissenschaft einmal auseinander.
00:30:54: Warum?
00:30:55: Weil die Klimafissenschaft einfach ihren Job macht als Naturwissenschaften.
00:30:59: Der Job ist immer wieder zu gucken Stimmen denn die Prognosen mit der Realität noch überein.
00:31:06: Wie müssen wir vielleicht auch die Modelle irgendwie nachschärfen?
00:31:10: Was müssen wir hier einfließen lassen an nicht nur Messdaten, sondern was ja zunehmend auch im Thema wird sozialen Entwicklungen.
00:31:20: und das hat mich einfach geärgert dass es so einfach ist dieses Umf, also diese Mühe die dahinter steckt.
00:31:29: Diese jahrzehntelange Bemühungen von hunderten tausenden Forschenden weltweit dann in einem so einen kleinen Post wrong wrong wrong sozusagen zu zertreten und dann wieder Zweifel daran zu sehen dass das alles überhaupt stimmt.
00:31:46: Also dass man immer wieder das Gefühl hat so von vorne anzufangen Ja der Klimawandel existiert ja wir Menschen sind die verursacher Er ist auch gefährlich.
00:31:56: Dass man immer wieder das Gefühl hat, man muss es dann einmal... Also dieser Backlash der insgesamt gerade passiert von Washington aus auch ganz stark natürlich orchestriert bei uns so ein bisschen.
00:32:05: auch hat mir vorhin schon dass das so einfach ist diese mühevolle Arbeit und das ist aber auf der anderen Seite Und ich glaube da gibt's auch so'n bisschen intern wird es natürlich auch schon diskutiert in der Wissenschaft ob man das kommunikativ nicht noch anders hätte vorbereiten können oder begleiten können.
00:32:25: Und dann Personen wie Christina Schröder, ich finde das einfach billig ehrlich gesagt.
00:32:29: Also dass man sich da selber irgendwie nicht komisch vorkommt oder nicht zweimal noch irgendwas nachschauen kann bevor man sofort die Apokalypse ist abgesagt und die Deindustrialisierung dann glücklicherweise ja wohl auch weil wir brauchen diesen ganzen Klimaschutz gar nicht.
00:32:46: Dass man sich dann nicht vorher irgendwie mal ein bisschen informiert bevor man so was raushaut, finde ich auch schockierend.
00:32:54: Hauptsache Schlagzeilen, ob positiv oder negativ.
00:32:58: Es hat verfangen?
00:32:59: Genau!
00:33:01: Es ist stark wahrgenommen worden.
00:33:02: das kann man auf jeden Fall sagen.
00:33:03: insofern ja hat es funktioniert
00:33:06: Du bist Profi.
00:33:08: Hat das vielleicht was damit zu tun dass wir In einer Welt überflutet werden mit Informationen?
00:33:14: ihr macht jetzt ein Printmedium Social Media Digital, also jede Minute, jede Sekunde.
00:33:20: Jede Bruchteil einer Sekunden habe ich massen an der Information.
00:33:24: Vielleicht lesen alle nur noch Überschriften?
00:33:25: Vielleicht ist die Mühe der Artikel darunter gar nicht mehr Werten.
00:33:29: und auch für eine kleine Gruppe.
00:33:30: Ich überspitze mich.
00:33:32: Ja, also hinter so ner Paywall wie bei der Welt lesen dann viele auch nur noch die Überschaften.
00:33:38: Dann kommt es natürlich auf die Üerschrift ganz besonders an um wahrgenommen zu werden.
00:33:42: Also jetzt nochmal im Fall von Christina Schröder!
00:33:46: Und es ist ja nun auch ihr Job, sie ist als Publicistin unterwegs und in so einem Think Tank usw.
00:33:50: Es ist einfach Ihr Job das zu machen und ich sehe das natürlich so in ihrer Rolle und dann hat sie den eben da auch gemacht.
00:33:55: mich ärgert das natürlich trotzdem.
00:33:58: Das ist so.
00:33:58: das eine das sind digitale Medien oder auch Social Media.
00:34:04: Ich glaube nicht dass es so unglaublich viele Texte gibt die dann wirklich von vorne bis hinten durchgelesen werden.
00:34:10: Wenn wir ein Print Magazin machen ist das natürlich was anderes.
00:34:13: also Leute Wir sind da ja in einer totalen Nische unterwegs eigentlich.
00:34:17: Leute entscheiden sich bewusst dafür, sich das zu kaufen und das zu abonnieren.
00:34:22: Die setzen sich Zuhause damit hin, die schlagen das auf.
00:34:25: Die haben diese ganze Seite vor sich.
00:34:26: Es ist ein ganz anderes Gefühl.
00:34:28: Da raschelt vielleicht noch Papier Das hat eine Haptik.
00:34:31: Das ist an sich schon mal langsam so.
00:34:34: Man muss das auch lesen wollen.
00:34:36: Man muss dann eintauchen wollen Und ich glaube man wird dafür aber auch belohnt.
00:34:43: Passiert denn, also gier mal sozusagen in dich persönlich.
00:34:46: Ja wenn du sowas liest und ach du bist gerade dabei zu überlegen was kommt im nächsten Magazin?
00:34:52: Komm jetzt haben wir auch einen raus.
00:34:55: Das versuchen wir doch!
00:34:58: Also wenn wir ja nicht... Wir sind natürlich dann viel höflicher.
00:35:01: Wenn wir auf den Cover drauf schreiben besser nicht neu bauen, also nicht neu in Klammern besser bauen Nicht neu.
00:35:09: Wir versuchen natürlich auch immer, wie wir dann sagen knackig zu sein von den Headlines her und so weiter.
00:35:15: auf der anderen Seite ist es uns aber natürlich auch wichtig die Leute ernst zu nehmen auf Augenhöhe.
00:35:19: Es geht nicht darum irgendwie eine schnelle Aufmerksamkeit zu erzeugen sondern wir wollen ja gerade durch diesen ganzen ... Dschungel einmal durch auch Orientierung und Einordnung geben.
00:35:30: So, es ist irgendwie unser Job da so sehen wir das da irgendwie auch Geiz zu sein und zu sagen so... Und die Sachen wenn dir das wichtig ist so wichtig wie uns dann sind das die Sachen auf die du achten solltest, die du wissen solltest?
00:35:42: Gibt's einen Artikel zu dem neuen Bericht oder gab's den schon?
00:35:47: muss ich mal fragen.
00:35:48: Ich hab's jetzt noch nicht gesehen.
00:35:50: Nee, gab's jetzt nicht.
00:35:51: Wir reagieren selten so kurzfristig ad hoc.
00:35:54: Also wir könnten es dann machen in Social Media tatsächlich oder im Newsletter was wir jetzt aber auch nicht gemacht haben weil bis das nächste Atmomagazin erscheint ist sozusagen diese Sau schon längst wieder durchs Dorf getrieben.
00:36:06: Wir erscheinen ja nur alle zwei Monate und wir gucken immer ein bisschen übergreifender.
00:36:10: Was sind denn so einerseits unterberichtete Dinge, auf die man jetzt sonst nicht unbedingt gekommen wäre und andererseits diese Sachen, die jetzt passieren aktuell politisch.
00:36:21: Wie kann man die wiederum so ein bisschen übergreifend einordnen?
00:36:23: Ja
00:36:25: sehr gut!
00:36:25: Dann sind wir ja direkt sozusagen bei Atmo an der Stelle.
00:36:30: Dann erzähl mal ein bisschen was ist der Gedanke dahinter?
00:36:32: für diejenigen, die euch noch nicht kennen können ja nur ganz wenige sein und die werden wir jetzt noch einwärmen
00:36:38: Unbedingt.
00:36:40: Der Gedanke hinter Atmo ist eben, ich habe es schon erwähnt alle zwei Monate machen wir ein Magazin.
00:36:44: das ist ein gedrucktes Magazin wie ich finde sehr schön gestaltet sehr einladend gestaltet was man jetzt hier leider nicht sehen kann sonst hätte ich direkt einmal hochgehalten.
00:36:55: Und unsere Idee ist, einerseits die Missstände zwar natürlich zu berichten weil ohne geht es nicht und Journalismus macht das eben auch aus.
00:37:05: Natürlich so habe ich das auch gelernt in meiner Ausbildung, die Probleme zu analysieren und alle wichtigen Fragen zu den Problemen zu beantworten.
00:37:15: was aber im traditionellen Journalismus vielfach zu wenig passiert und gerade im deutschsprachigen Journalismus finde ist eben der konstruktive Ansatz, das heißt eben die Recherche von Lösungen.
00:37:29: Also wo immer es sich anbietet nicht stehen zu bleiben bei der Beschreibung des Problems und dann so aus dem Maus tschüss jetzt liebe Leserin lieber lese guck halt mal was du damit machst finde ich schwierig bei so fundamentalen existenziellen Themen wie der Klimakrise oder auch der Biodiversitätskrise also Wirklich sehr einem an den Nieren gehen können, sondern eben immer dann mitzurecherchieren.
00:37:55: Wo ist denn dieses spezielle Problem vielleicht schon mal gelöst worden?
00:37:58: Gibt es Beispiele aus der Geschichte, gibt es Bespiele aus anderen Nationen, gibt das Regierungen die das besser machen als unsere?
00:38:06: Gib es irgendwo auch in diesem Land Initiativen, die eigentlich so graswurzelmäßig bottom up sich vernetzen, irgendwas versuchen.
00:38:17: Gibt es so Initiativen die vielleicht gar nicht so sichtbar sind?
00:38:20: Und das sehen wir so als unseren Job also so Organisationen und Menschen sichtbart zu machen, die an der Lösung arbeiten von Ressourcenproblemen Klima usw.
00:38:34: Das ist so der Ansatz und von der Geschichte her kommen wir eben als gewachsene Redaktion eigentlich aus dem Greenpeace Magazin ... dass es im Jahr ist, dass das Projekt weiter als Atmormagazin eingestellt wurde.
00:38:45: Und wir haben damals eben gesagt... ... der Journalismus den wir machen, der ist eigentlich zu wichtig um jetzt damit aufzuhören so und haben dann in einem Abo Crowdfunding... ... siebzehntausend Menschen eingesammelt Ende vierundzwanzig wo wir gesagt haben wenn wir die zusammen haben, dann machen wir dieses Projekt weiter... ... als Atmo Magazin selbstständig
00:39:07: also was ich cool finde sehr stark Am Ende, wir sind ja Brüder und Schwestern im Gemeinsam.
00:39:14: Weil fünf nach zwölf sprichte auch Überlösung.
00:39:16: Das ist sozusagen auch mein Ansinn gewesen nicht immer bei Problemen und dann zu sagen jetzt nach mir die Sinnflut im wahrsten Sinne des Wortes finde ich auch sehr ungeschickt.
00:39:24: Und also das schätze ich unter anderem an euch zu sagen Wir gehen da weiter als vielleicht sonst wo bei den Medien geändert wird.
00:39:32: super Die Schlagzeile ist gemacht das Problem ist gestellt die Aufregung ist groß.
00:39:37: Schauen wir mal, was die Leute draus machen.
00:39:40: Ich will das auch nicht diskreditieren, weil es ist der Job von Journalismus.
00:39:44: Das ist schon in der traditionellen... Aber ich habe das auch noch so gelernt.
00:39:51: Es ist die vierte Gewalt im Staat und sie guckt den Mächtigen auf die Finger.
00:39:54: Sie deckt Dinge auf und wir haben natürlich hin- und wieder, wenn es uns gelingt, auch in Kooperation über ... Recherche, Stipendien oder so auch mal.
00:40:02: Weil es ist auch teuer aber auch mal Investigation im Heft das dann mal zusammen mit fragt den Staat zum Beispiel Recherchen stattfinden und bei uns ist jetzt nicht jeder Text endet jetzt auch nicht mit einer Lösung Es gibt sie manchmal einfach noch nicht.
00:40:17: also wenn es darum geht dass irgendwie Schlachthöfe super viel Wasser verbrauchen gerade in Regionen wo es eigentlich ein Problem ist oder so.
00:40:24: Dann ist es aber wichtig, das trotzdem einmal gesagt zu haben.
00:40:26: Also schon ein sehr wichtiger Teil von Journalismus.
00:40:29: Ich meine eben nur dass es zu wenig passiert, dass man dann auch wirklich guckt okay und wie lösen wir das?
00:40:35: Okay ich würd's mir trotzdem öfter wünschen ehrlicherweise weil Social Media polarisiert schon ausreichend immer mehr und immer mehr so immer extremer.
00:40:44: Es geht immer mehr in die Pole Immer weiter raus um mehr Schlagzeit und Sichtbarkeit zu bekommen.
00:40:50: Es passiert immer weniger Mitte, immer weniger Lösungsorientierung.
00:40:54: Und ich finde, Marc Klein ... Ich bin ja kein Ausgebilder der Journalist, dass das mal gelehrt geschult oder man studiert hat.
00:41:00: aber auch da kann sich die Welt weiterentwickeln, finde ich zumindest.
00:41:03: Unbedingt und dann wollen wir unseren Teil beitragen.
00:41:05: also wir sind zum Glück nicht die einzigen.
00:41:07: es ist so eine wachsende Geschichte.
00:41:09: konstruktiver Journalismus und ja, also unbedingt.
00:41:14: Also deswegen arbeiten wir da auch dran.
00:41:16: Und gerade bei dem Thema kann man die Leute... Ich finde es würde sich schlecht anfühlen.
00:41:21: Gibt's eine Definition für konstruktive Journalismus?
00:41:27: Es
00:41:27: gibt jetzt nicht so die eine Definition und ich würde sagen, das Greenpeace Magazine hat es auch früher schon gemacht.
00:41:32: Also noch bevor es diesen Namen überhaupt gab, diesen Begriff im Englischen heißt das auch einfach Solutions Journalism.
00:41:42: Gibt's da ein bisschen mehr?
00:41:44: Es ist eigentlich so ein Journalismus auf Augenhöhe, also die wichtigste Definition habe ich gerade schon gesagt.
00:41:50: Der Journalismus bleibt nicht dastehen wo das Problem beschrieben ist und dann gibt es immer noch verschiedene Pfeiler oder Punkte die man auch anführen kann.
00:41:58: Das eine ist eben wirklich die Leserinnen-NutzerInnen auf Augen Höhe ernst zu nehmen gegen Ohnmachtsgefühle wirklich vorzugehen zum Beispiel auch konkrete Tipps zu geben was sie selber wie sie selbst aktiv werden können.
00:42:10: Wie kann ich jetzt Teil der Lösung Das machen wir im Atmung-Magazin auch ganz stark, also es ist ganz wichtig dass wir irgendwo immer noch sagen hey und das kannst du machen.
00:42:19: Und bei dir um die Ecke gibt's bestimmt auch guck doch mal was da eigentlich gibt so an Initiativen wenn du das Bedürfnis hast dich einzubringen weil das ganz viel macht Genau!
00:42:32: Also diese Feedback schleifen mit den LeserInnen dass man sich nicht nur als Sender begreift.
00:42:39: Das würde ich noch mit dazuzählen und eben auch dieses multiperspektivische, also das man eben auch mal unterberichtete Themen bringt, dass man auch Gruppen einbezieht über die sonst nicht so standardmäßig vielleicht immer.
00:42:49: Partei A hat jetzt das gesagt, Partei B sagt aber so ist es nicht und dann lässt man das einmal so stehen, da hat man irgendwie so ausgewogen berichtet, sondern dass man sie sich eben paar Gedanken mehr macht.
00:42:59: Aber wer wäre jetzt eigentlich noch, der vielleicht gar keine Machtposition hat?
00:43:03: Wen müsste ich jetzt eigentlich reinholen in den Diskurs.
00:43:07: So, jetzt sind hoffentlich nach ein paar mehr neugierig geworden auf euer Atmos.
00:43:13: die aktuelle... Das aktuelle Heft ist ja gerade raus.
00:43:16: Hat das gestern erst in den Händen.
00:43:19: Erzähl mal, wirst du vielleicht ein oder zwei Geschichten so ein bisschen andeuten, die noch mehr neuguirig machen?
00:43:23: Wo habt ihr was bewegt durch?
00:43:25: gerade im aktuellen Magazin?
00:43:27: Auf dem Titel haben wir stehen, neue Natur.
00:43:30: Da haben wir wieder versucht eine Schlagzeile zu machen.
00:43:33: Nein, Schlagworte sind es ja... Was ist eigentlich neue Natur?
00:43:37: Wir beschäftigen uns mit dem Dreißig-Prozent-Ziel.
00:43:43: Es gibt das eins Komma fünf Grad.
00:43:44: Ziel natürlich im Klima und es gibt aber auch ... Und das ist immer viel weniger im Diskurs.
00:43:50: Aber es gibt auch das dreißig Prozent-Zil.
00:43:52: Dreizig dreizig heißt es auch in der Biodiversitätskrise.
00:43:56: Und es gibt ja auch einen Vertrag von Montreal, ich glaube es ist nicht falsch zu sagen, auf jeden Fall dass eben bis zum Jahr- und Jahrzehnt der Erdoberfläche inklusive der Ozeane geschützt sein müssen.
00:44:15: Das löst immer ganz große Fragen natürlich auch aus, weil in einem dicht besiedelten Land wie Deutschland dreißig Prozent unterschutz.
00:44:23: Wie soll das gehen?
00:44:24: Müssten wir jetzt so dass irgendwie alles Wildnis werden?
00:44:27: völlig unmöglich.
00:44:28: Wir haben glaube ich im deutschlanden Wildnissziel von zwei Prozent Fläche aber es ist ein Ziel, weil Wildnis laut Definition unberührt haben.
00:44:38: wir Null Komma sechs Prozent steht im neuen Atmo-Magazin.
00:44:44: Ist bis dreißig noch ein bisschen?
00:44:45: Und dann stellt sich einfach die Frage, wie lösen wir das?
00:44:47: Weil es ist in vier Jahren.
00:44:50: Das ist ein bisschen dringlich, wäre es dann eigentlich auch.
00:44:54: Und das ist nicht weniger wichtig als das Lösen der oder Abmildern- oder Klugepolitikmachen in der Klimakrise, weil also es wird einfach weniger kontrovers diskutiert.
00:45:04: Nichtsdestotrotz sind das die Grundlagen unseres Lebens wie viele Insekten hier rumfliegen und wie gesund die Böden sind usw.. Genau, dann haben wir uns eben einfach diese Frage gestellt und die Lösungen bewegen sich natürlich in diesem Bereich.
00:45:19: Wie kann der Mensch eigentlich mit der Natur zusammen?
00:45:22: oder wie kann der Menschen die Natur auch in diesen genutzten Gebieten so weit in Ruhe lassen?
00:45:27: Dass es irgendwie trotzdem geht.
00:45:29: Und da haben wir ganz konkrete Tipps im Heft dazu zum Beispiel wie wär's Friedhöfe in Blütenparadiese zu verwandeln, irgendwie viel wilder zu gestalten statt dort ständig den Rasen zu behen und so weiter.
00:45:44: Oder wie wäre es wenn wir alle sowieso einen Moratorium des Straßenbaus, also im Straßenneubau stoppen?
00:45:51: Und entlang der Straßen sind jetzt nur so mal zwei Tipps.
00:45:56: Konsequent diese grünen Streifen, Blühstreifen anlegen um eine Art Wegenetz natürlich auch zu schaffen wo sich wiederum auch Tiere bewegen können und so weiter.
00:46:05: Das sind Sachen mit denen wir uns dann beschäftigen.
00:46:07: also wir stellen uns erstmal so eine Frage die erst einmal ein bisschen unlösbar erscheint und dann ist es immer so ein Herantasten und das ist immer auch ein Kompromiss.
00:46:18: Wildnisultras werden da jetzt nicht auf ihre Kosten kommen.
00:46:21: Wir werden also nicht fordern, dass auf einem Drittel der deutschen Landesfläche alle Menschen das Land verlassen müssen oder sowas.
00:46:27: Das wäre ja auch total erwahnsinn.
00:46:30: Aber es ist eben immer so das, dass wir einfach so perspektiven Auswege Lösungen zeigen wollen.
00:46:36: Das ist so der Schwerpunkt.
00:46:37: Da geht's auch um wie kann man Landwirtschaft auf Moor-Böden überhaupt ohne die Moore zu entwässern betreiben?
00:46:44: Also gibt es einige Geschichten Natürlich auch immer mit tollen Landwirten, die solche Dinge schon machen.
00:46:50: Also dass man immer gucken kann okay das geht wahrscheinlich auch ganz cool so Es soll natürlich auch attraktiv sein.
00:46:59: dann also wir gucken natürlich und Genau eine andere Geschichte da können wir noch mal zurückkommen vielleicht auch das Klimatheber.
00:47:07: Wir haben halt immer einen großen Schwerpunkt Und dann haben wir Immer im zweiten Teil des Heftes noch so andere Geschichten Die wir gerade wichtig finden.
00:47:17: Hupriken und da habe ich selber jetzt nicht angestoßen.
00:47:22: Es war mein Kollege, der sich sehr viel mehr mit Klima beschäftigt als ich aber er hat einen freien Kollegen von uns an den Tegernsee geschickt.
00:47:30: auf Schloss Regenberg haben sich Wolkenforscher in Ozean klimatologen getroffen um über den aktuellen Stand ihrer Wissenschaft zu sprechen.
00:47:44: Und ich finde, das ist ein richtig tolles Stück Wissenschaftsjournalismus geworden der auch einmal deutlich macht wie komplex diese Geschichte ist und vielleicht auch noch mal sagt warum es so einfach ist dann damit sehr schnell Antworten da auch einmal draufzuhauen.
00:48:01: Da am Tegernsee, da frage ich gerne nach.
00:48:03: Da war doch sozusagen die Reportage und da ging es ja um eine sehr komplexes Rätsel was da geklärt werden sollte.
00:48:09: Weil ich wüsste ruhig noch ein bisschen tiefer eingehen weil die Frage ist vielleicht auch für denjenigen der euch noch nicht gelesen hat wow wird das jetzt hochwissenschaftlich ne?
00:48:16: Ist gar nicht mein Thema!
00:48:17: Ich möchte gerne irgendwie locker interessant sein zu erspannen sein aber trotzdem möchte natürlich etwas rausziehen können.
00:48:24: also wie geht ihr mit diesem Spannungsfelde?
00:48:27: Und der Reportage geht darum, warum sich die Atmosphäre in den letzten Jahren schneller erwärmt hat.
00:48:36: Es gab ja immer wieder diese Meldungen... Jetzt ist es doch irgendwie schon wieder überschritten, jetzt sind wir schon dann bei uns.
00:48:44: Und zwar immer so ein Überraschungsmoment eigentlich drin.
00:48:46: also warum sich die Atmosphäre schneller erwärmt hat in den letzten Jahren als eigentlich in den Klima Modellen prognostiziert und das ist eben Ein Kollege von uns hat das eben so mitbekommen.
00:49:00: Ist ein Kollege, der ansonsten auch bei Klimareporter arbeitet und der auch mit dem anderen Kollegen im Buch geschrieben hat über Klimakipppunkt also die sind da sehr tief drin Und der hatte sozusagen Wind bekommen von dieser Konferenz.
00:49:15: und das ist eigentlich auch so eine ganz schöne Geschichte, weil man den Leuten auch mal menschlich nahekommen kann.
00:49:20: Den wirklich deren größtes Rätsel es ist was wo liegen wir jetzt hier falsch?
00:49:24: Es geht ja immer darum sich selbst zu korrigieren in der Naturwissenschaft.
00:49:28: Ich habe hier ein Modell.
00:49:29: wie also und jetzt passieren in der Realität andere Dinge.
00:49:33: Also ich muss hier irgendwas...ich bin hier falsch.
00:49:36: Irgendwas passt hier nicht mehr und es hat eben einen.
00:49:40: Ein Experte für Wolkenbildung hat eben Kolleginnen wirklich bereit gefächert international eingeladen.
00:49:47: In diese Tagungsstätte, ich glaube der Max-Planck-Gesellschaft – ich weiß jetzt gerade gar nicht genau auf jeden Fall ist es eine Woche auf so einem Schloss wo die sich praktisch einschließen um dieser Frage nachzugehen warum erhitzt die Erde sich gerade schneller als wir das jetzt auf dem wahrscheinlichsten Pfad der Entwicklung eigentlich voraus gesehen haben?
00:50:08: Und dann geht es eben darum, welchen Anteil spielen jetzt so kleine Schwäbteichen in der Luft?
00:50:14: Die heißen Aerosole.
00:50:16: Die eigentlich kühlend wirken... Es ist vielleicht sogar ein Problem, dass wir nicht mehr so viel Ruß ausstoßen aus unseren Schornsteinen weil jetzt fehlen diese Verdunkelungspartikel und so weiter.
00:50:26: Dann wird das diskutiert warum verschwinden die Wolken?
00:50:32: Es gibt weniger Wolken durch die Erhitzungen lösen sie sich schneller auf.
00:50:38: Was für einen Einfluss hat das eigentlich, weil Wolken auch kühlend wirken?
00:50:41: Und es ist eben so spannend dass man diesen Menschen nahekommen kann in dem Stück und auch mal sehen kann, um Sinne von aushalten.
00:50:53: So ist eben Wissenschaft.
00:50:55: Es gibt Widersprüche und Rätsel die kann ich jetzt nicht sofort lösen.
00:50:58: an denen arbeiten unglaublich viele kluge Köpfe aber sie tun das international und kooperativ.
00:51:04: Das Schöne ist dass zum Beispiel auch NASA Forscher dabei der so ein Programm überwacht das komplett die Daten eigentlich für diese ganze Diskussion liefert.
00:51:12: Es ist sozusagen auch dieser ganze Wahnsinn, der da aus dem Weißen Haus zu uns rüber schwappt und diese ganzen Kürzungen in den USA.
00:51:21: Aber im Stück ist es kein Thema.
00:51:23: Die sind sozusagen da in ihrem Schloss zwischen Durchsteig-Nebel auf.
00:51:28: Es sind auch Wolken am Himmel.
00:51:30: Sie sind da eingeschlossen und die versuchen dieses Rätsel zu knacken.
00:51:33: Und ich finde das total spannend.
00:51:35: Ich find's schön zu sehen wie international das passiert und dass es einfach um diese Erkenntnis geht Dass man da mal so dicht dabei sein kann, ich find das total faszinierend.
00:51:46: Jenseits von diesen Schlagzeilen haben Forschende wieder das undes.
00:51:49: Sondern man ist dabei wie sowas entsteht.
00:51:52: Und ich glaube der Mensch, der die Tagung einberufen hat sagt noch so, dass es zu unserer Art ... Wir müssen das jetzt so ernst nehmen, wir müssen das wirklich verstehen warum das so ist.
00:52:02: Das ist sowieso ein Mondlandungsprojekt.
00:52:05: Müssen wir jetzt machen?
00:52:06: Ich fand das toll.
00:52:09: Ich kann die Begeisterung verstehen, vor allem jetzt hätte man gut filmen können ja mit welcher Action du hier vor dem Mikrofon gerade warst unterwegs und man sieht ja welche Komplexität dahinter steht also an der Ecke.
00:52:21: Aber mit welchen Akrebi und welcher wissenschaftlicher Kompetenz die Dinge gemacht werden wenn nicht einfach einen Raum gestellt werden wie vielleicht ein oder andere mal so Labidar von seinen quasi wissenschaftlichen Aussagen behauptet.
00:52:33: Also ich denke, coole Geschichte sehr gut!
00:52:36: Ich sehe schon die Zeit brennt wie immer in meiner Folge.
00:52:39: deswegen gibt es zumindest jetzt noch eine Frage vor den fünf mal fünf weil ich denke... ich hoffe wir haben viel neugierig gemacht.
00:52:47: und nochmal hier gibt es kein Sponsorenverhältnis falls das jemand denkt sondern wir machen das aus Überzeugung.
00:52:53: Hat sich das ergehend Atmos zu hundert Prozent werbefrei?
00:52:56: finanziert nur von Abonnenten und Abonenten.
00:52:58: Genau, insofern ist man kein Sponsoring genau.
00:53:02: Und genauso geht es bei fünf nach zwölf.
00:53:04: also ergänzt sich an der Stelle.
00:53:06: hier gibt es einfach eine Bühne für das.
00:53:08: so.
00:53:09: dann lass uns noch ein bisschen neugierig machen.
00:53:10: das nächste Magazin kommt am august und ihr habt ein spannendes thema wie kommt mal aus der klimababel heraus?
00:53:18: dass haben wir vor uns so indirekt ein zweimal gestreift.
00:53:22: worauf dürfen sich eure leserinnen freuen?
00:53:25: Wir sind dann noch in der Findung.
00:53:26: Wir fragen uns das natürlich auch, wir fragen uns auch selber wie kommen wir aus der Klimabubbel raus?
00:53:32: Wir werden an Orte gehen wo Menschen das versuchen auf jeden Fall zum Beispiel in migrantischen Communities und an Orten wo Leute vielleicht andere Probleme eher dringender haben in ihrem Alltag.
00:53:49: Das ist auch das Gespräch mit Wirke Winter und Luisa Neubauer, was heute Nachmittag stattfindet.
00:53:55: Auch darüber sprechen wie könnte das funktionieren?
00:53:58: Und wir werden uns auch mit der Konservatismusfrage da noch mal so ein bisschen beschäftigen.
00:54:02: Wie erkläre ich konservativen Menschen den Klimaschutz vielleicht so dass sie es in ihrem aktuellen Wertegerüst verstehen?
00:54:09: sage ich dann vielleicht doch erneuerbare Energie ist Heimatenergie, auch wenn mir das vielleicht irgendwie komisch vorkommt als So eher aus der grünen Ecke kommende Person oder argumentiere ich mit Sicherheit.
00:54:22: Also es wird so ganz viel in diese Richtung, würdest du Denkanstöße geben?
00:54:28: Auch wie kann ich mit dem Onkel auf der Gartenparty sprechen, der jetzt eben mit den berühmten zwei Prozent Argument kommt?
00:54:35: Wie gehe ich eigentlich damit um?
00:54:37: Hau ich da alles raus was sich dazu weiß oder versuche ich auf einer emotionalen Ebene erst mal eine Verbindung herzustellen.
00:54:43: also das sind so... Das wird so der Blumenstraußin etwa sein.
00:54:48: Ich bin gespannt, weil das Frage nämlich ja auch immer wieder bewegt.
00:54:51: Wobei ich bin ja immer jemand der zwischen den Wappels ein bisschen und herspringt in meiner Funktion und Rolle dementsprechend.
00:54:59: Ja, mal schauen was es noch so an Gedankenideen dazu gibt.
00:55:01: zum Paar hätte ich da auch aber ich freue mich auf euer Magazin im August.
00:55:05: So gerne mit dir weiter bläuter.
00:55:09: Die Zeit ist irgendwann rum und dann reden wir lieber nochmal nach so einer zweiten Folge Und werde ich viel öfter hören oder besser gesagt lesen will, hat ja die Möglichkeit über das Atmungzertifikat Zeitschrift.
00:55:25: Also lasst uns auf die fünf mal fünf kommen!
00:55:28: Die Fünf Mal Fünf mit Katja Morgenthaler.
00:55:30: Ich Katja stelle für
00:55:33: Unabhängigen Umweltjournalismus der Hoffnung macht.
00:55:37: Nachhaltigkeit heißt für mich
00:55:40: So zu leben, dass meine Uhrenke mich nicht komplett schrecklich finden werden.
00:55:45: Falls ich welche habe.
00:55:48: Sehr schön!
00:55:49: Verzüglich.
00:55:49: Nachhaltigkeit wird sich privat niemals.
00:55:53: Innerhalb von Europa fliegen?
00:55:56: Folgende Frage lieber eine Recohoste mir noch nicht gestellt.
00:56:00: Warum habt ihr euch das damals angetan dieses Magazin zu gründen?
00:56:05: Stimmt die Frage wollte ich ehrlicherweise von ständig ist mir dann entfallen.
00:56:09: Dann kannst du sie jetzt direkt beantworten
00:56:12: Weil wir nicht genau wussten, was es einfach für einen Riesenaufwand werden würde eine komplette Firma aus einer Redaktion zu machen.
00:56:19: Und weil wir aber auch ganz fest davon überzeugt waren dass ist diese Lücke in der wir jetzt sind zu füllen gilt und wir bekommen wirklich ganz viel zurück von den Leuten die uns schon kennen.
00:56:32: Sehr schön.
00:56:33: Und das mit Print ist ja quasi gegen den Trend, ich drück euch die Daumen.
00:56:37: Danke.
00:56:37: Dass es erfolgreich weitergeht und ich hoffe den einen oder anderen Abonnenten haben wir heute über die Folge gewonnen.
00:56:45: Herzlichen Dank für das Gespräch liebe Katja!
00:56:47: Sehr schön, danke, danke.
00:56:49: Sehr gerne, danke für die Einladung.
00:56:51: Das war Liebe Hörerinnenhörer.
00:56:52: fünf nach zwölf mit Katja Morgenthala.
00:56:55: Wir haben heute darüber gesprochen wie wir über die Klimakrise sprechen Wie Orientierung entstehen kann Und warum gesellschaftlicher Wandel nicht nur Fakten, sondern auch gute Geschichten braucht?
00:57:08: Ebenso haben wir über die Verantwortung von Journalismus gesprochen.
00:57:11: Über Kinder und Zukunft.
00:57:13: Und darüber wie wir Menschen außerhalb der bekannten Klima-Bubble erreichen können bzw in der nächsten Atmosfolge.
00:57:21: Wenn euch dieser Ansatz überzeugt dann schaut euch atmo an abonniert das Makuzin folgt.
00:57:27: fünf nach zwölf.
00:57:27: ich glaube bei der Gänse sich da lesen sie es da hört ihr's.
00:57:31: damit unterstützt der unabhängigen Umweltjournalismus, der ebenso Lösungen sichtbar macht.
00:57:36: Herzlichen Dank liebe Katja für die offenen Einblicke und Perspektiven!
00:57:40: Und natürlich danke an Euch fürs Zuhören, fürs Dranbleiben.
00:57:44: Mein Name ist Enrico Eberlein und ich spreche bei fünf nach zwölf.
00:57:47: Überlösung zur Transformation.
00:57:49: folgt mir auf LinkedIn oder YouTube hören und lesen was wirkt.
00:57:53: Danke dass Ihr dabei wart.
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