#5nach 12 mit Prof. Dr. Christian Stöcker und Enrico Eberlein

Shownotes

In Zeiten von Krieg, explodierenden Öl- und Gaspreisen und geopolitischer Unsicherheit wird deutlich, wie eng Energie, Wirtschaft, Sicherheit und Klimapolitik miteinander verknüpft sind.

Genau dort setzt die neue Folge von #5nach12 an: Mit Prof. Dr. Christian Stöcker, Journalist, SPIEGEL-Kolumnist, Autor und Professor für digitale Kommunikation, spreche ich über die dramatische Kluft zwischen Realität und öffentlicher Wahrnehmung. Warum hängen wir bei Energiewende, Klimakrise und Transformation noch immer alten Denkmustern nach?

Wir erleben eine Revolution und Deutschland ignoriert sie tapfer. Christian Stöcker zeigt eindrücklich, wie rasant sich die Welt tatsächlich verändert: 2024 waren bereits 92,5 Prozent der neu zugebauten Stromkapazität weltweit erneuerbar. Gleichzeitig wuchs der globale Markt für Batteriespeicher zuletzt um rund 71 Prozent pro Jahr.

Und trotzdem dominieren fossile Narrative. Die Öl- und Gasindustrie macht im Durchschnitt 3 Milliarden Dollar Gewinn. Also pro Tag. Sehr strategische Interessen, Desinformation, politische Beharrungskräfte verzerren die Debatte massiv.

Unser Gehirn hilft nicht: Unser kognitiver Apparat ist sehr schlecht darin, mit exponentiellem Wachstum umzugehen. Wir unterschätzen systematisch, wie schnell sich Dinge tatsächlich verändern.

Diese Folge ordnet ein und soll auch Mut machen. Denn die Transformation läuft ob bei Photovoltaik, Speichertechnologien, Wärmepumpen und Elektromobilität. Rasant wachsende erneuerbare Energien sind längst der globale Königsweg. Es ist gegen jede ökonomische und geopolitische Vernunft an fossilen Brennstoffen festzuhalten.

Perfektes Timing für eine klare Einordnung, starke Argumente und viel Stoff für das nächste Gespräch über Klimaschutz, Energiepreise und die Transformation unseres Energiesystems.

Bei #5nach12 suche ich, Enrico Eberlein, nach Lösungen die Wirkung zeigen und die Transformation bewegen.

Hören, was wirkt. Die Zukunft hat längst begonnen.

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